Mit Erasmus+ auf internationalem Austausch in Wien
Respekt Vereint – Sportvereine als Orte demokratischer Teilhabe

- 04.11.2026
Im Rahmen des Erasmus+ Sport-Programms reiste eine neunköpfige Delegation unter dem Motto „Respekt Vereint – Sportvereine als Orte demokratischer Teilhabe“, vom 11. bis 15. Oktober 2026 nach Wien.
An der Reise teilgenommen haben Lara Heinen, Anika Brehme und Uzair Fazl-E-Umer vom SSB Hannover sowie Arne Denecke (TuS Bothfeld e.V.), Katharina Freyberg (Hannover 78 e.V.), Marcus Olm (Sport als Chance e.V.), Marvin Fuhrberg (Gleis D- Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport e.V), Natascha Philipps (SV Ahlem e.V.) und Zoë Monaghan (SLS Leinebagger Hanover e.V.). Ein Großteil der Teilnehmenden engagiert sich auch im hannoverschen Netzwerk „Respekt Vereint“, das sich für Antidiskriminierung im Sport einsetzt.
Im Mittelpunkt des Job Shadowings stand der Austausch mit der Initiative fairplay am Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC). Die 1997 gegründete Initiative engagiert sich für Vielfalt, Antidiskriminierung und soziale Inklusion im Sport. Gemeinsam mit dem fairplay-Team beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie Sportvereine ein diskriminierungssensibles Umfeld schaffen und Respekt, Gleichberechtigung und Teilhabe aktiv fördern können.
Das fünftägige Programm bot zahlreiche fachliche und praktische Einblicke: Neben Workshops zu den Methoden und Bildungsangeboten von fairplay standen Themen wie Inklusion, Integration, Sport und Menschenrechte sowie Antidiskriminierung auf der Agenda. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch von IRIS, welches die Institutionen für Respekt und Integrität im Sport darstellt. Dabei wurden die drei österreichischen Organisationen 100% Sport, Play Fair Code und NADA Austria sowie ihre Arbeitsbereiche vorgestellt. Im Mittelpunkt standen Themen wie Safe Sport sowie die Prävention von und der Umgang mit Spielmanipulation und Doping. Den Abschluss des Programms bildete der Besuch einer Vernetzungsveranstaltung im Wiener Rathaus.
Die Erfahrungen und Kontakte aus Wien sollen nun nachhaltig in der hannoverschen Sportlandschaft verankert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei in die Qualifizierung von Trainer:innen und Vereinsvertreter:innen einfließen, die Weiterentwicklung diskriminierungssensibler Vereinsstrukturen unterstützen und neue Impulse für die gemeinsame Arbeit im Netzwerk „Respekt Vereint“ setzen.
Entscheidend ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Vielfalt, Respekt und demokratische Teilhabe im Sport gelebt werden können.
Das Projekt wird im Rahmen des Erasmus+ Sport-Programms von der Europäischen Union gefördert
Kontakt
Lara Heinen
Servicestelle Kooperation & Fusion
l.heinen@ssb-hannover.de
0511 1268-5314