247 Millionen Euro für Deutschlands Schwimmbäder

Sportmilliarde unterstützt 195 kommunale Projekte

Die sogenannte Sportmilliarde ist ein mehrjähriges Bundesförderprogramm zur Sanierung & Modernisierung kommunaler Sportstätten. Ein Teil der Mittel ist gezielt für Schwimmbäder vorgesehen (SKS-Programm). Für deren Sanierung & Modernisierung stellt der Bund in der aktuellen Ausschüttung rund 247 Millionen Euro bereit. 

Gefördert werden 115 Freibäder, 67 Hallenbäder & 13 Kombibäder. Die einzelnen Projekte erhalten zwischen 250.000 & acht Millionen Euro. Der Bund übernimmt dabei bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten.

Die meisten geförderten Projekte gibt es in Bayern (41), Baden-Württemberg (33) & Nordrhein-Westfalen (29). Beim Fördervolumen liegt Nordrhein-Westfalen mit rund 58,3 Millionen Euro an der Spitze. Niedersachsen erhält rund 36,3 Millionen Euro.

Wie groß der Sanierungsbedarf ist, zeigt die Zahl der Anträge: Fast 1.000 Projekte beantragten insgesamt mehr als 3,2 Milliarden Euro. Damit war das Förderprogramm deutlich überreizt. Bewilligt wurden nur 195 Projekte.

Besonders profitieren kleinere und mittlere Kommunen. Mehr als 70 Prozent der geförderten Projekte befinden sich laut DOSB in Städten und Gemeinden mit 5.000 bis 100.000 Einwohnern. Darüber hinaus weist der DOSB auf den weiterhin großen Investitionsbedarf hin. Der Sanierungsstau bei deutschen Sportstätten wird auf mindestens 31 Milliarden Euro geschätzt. Weitere Fördermittel sollen deshalb folgen.

Weitere 333 Millionen Euro des SKS‑Programms sollen Ende Oktober 2026 bereitgestelt werden. Sportvereine & Kommunen sollten bereits im Vorhinein potenzielle Maßnahmen aus dem bestehenden Sanierungs- & Modernisierungsbedarf ausfindig machen und als Projektideen aufbereiten, um beim nächsten Förderaufruf antragsfähig zu sein.

 

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