Aktuelles aus dem Stadtsportbund Hannover

16.01.2020

Ehrung von 109 hannoverschen Sport-Assen

Traditionelle Auszeichnung erstmals durch OB Onay

© Joachim Puppel

Die geehrten Sportler und Oberbürgermeister Belit Onay mit Rita Girschikofsky.

Am Abend des 13. Januar 2020 wurden hannoversche Sportler*innen geehrt, die 2019 eine Deutsche Meisterschaft oder Medaillen bei Europa- oder Weltmeisterschaften oder den Special Olympics errungen haben.

Erstmals fand die traditionelle Ehrung nicht im Neuen Rathaus, sondern im Festsaal des Alten Rathauses statt. Unter 109 Personen, die aus 20 verschiedenen Vereinen stammen, waren auch 23 Trainer. Durchgeführt wurde die Ehrung von Oberbürgermeister Belit Onay, der im Rahmen der Veranstaltung seine Verbindung zum Sport und die Vielfältigkeit der Sportstadt Hannover hervorhob:

"Hannover ist und bleibt eine Sportstadt, ich halte diesen Begriff nicht für abgedroschen. Im Gegenteil, er belebt sich immer wieder neu. Aber wir müssen auch alle gemeinsam dafür sorgen, dass er lebendig und aktuell bleibt!"

Mit der Beteiligung von zahlreichen Athleten des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen und des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes wurde auch der Inklusionsgedanke großgeschrieben – die Hannoverschen Werkstätten gGmbH, der Gehörlosen-Sportverein, Hannover Athletics und der Polizei-Sportverein Hannover e.V. waren mit Meister im Behindertensport vertreten.

23 Disziplinen waren vertreten!

Die Sportler waren in den Disziplinen Bouldern, Segeln, Taekwondo, Rudern, Rollkunstlauf, Fallschirmspringen, Dart, Minigolf, Schwimmen, Leichtathletik, Para-Leichtathletik, Drachenboot, Kanurennsport, G-Judo, Kanupolo, Rollstuhltanzsport, Turnen, Aerobicturnen, Cheerleadern, Kraftdreikampf, Modernem Fünfkampf, Para Badminton und Turn-Gruppen-Meisterschaft erfolgreich.

15.01.2020

Stadtsportbund gibt Übungsleiter-Bezuschussung an die Stadt zurück

In der Sportausschusssitzung am 13. Januar 2020 hat die Präsidentin des SSB angekündigt, die Bezuschussung der Übungsleiter an die Stadt Hannover zurückzugeben.

Viele werden es vielleicht schon der HAZ vom Dienstag entnommen haben. Die Mehrheitsfraktionen im Rat haben einen Änderungsantrag zu der vorgesehenen Neufassung der städtischen Übungsleiter-Richtlinie eingebracht. Der Stadtsportbund ist nicht in der Lage, dies umzusetzen und sieht die Gefahr, möglicherweise selbst in Regress genommen zu werden. Trotz Bitte des SSB, diesen Änderungsantrag zurückzunehmen, haben die Mehrheitsfraktionen ihn jedoch beschlossen.

Wie berichtet, hat der LSB Niedersachsen seine Richtlinie zur Bezuschussung nebenamtlicher Übungsleiter (ÜL) erheblich vereinfacht. Zukünftig entfällt das umständliche und zeitaufwendige Ausfüllen der Verwendungsnachweise. Seit dem Frühjahr 2019 ist der SSB mit dem Fachbereich Sport der Stadt im Gespräch diese Verwaltungsvereinfachung auch auf die städtischen Gelder zu übertragen. Die Politik wurde erstmals vor den Sommerferien informiert. Mit der Verwaltung waren wir uns einig; ein entsprechender Antrag im Sportausschuss im September kam jedoch nicht zur Abstimmung, weil die Parteien noch Beratungsbedarf hatten.

Obwohl den Parteien die geänderte Richtlinie ausführlich erläutert und angeboten wurde für weitere Gespräche zur Verfügung zu stehen, legten die Mehrheitsfraktionen im Rat in der Dezembersitzung des Sportausschusses eine Tischvorlage mit einem Änderungsantrag vor. Die im Antrag genannten Ergänzungen kann der SSB als abrechnende Stelle nicht umsetzen. Sollte die Verwaltungsarbeit doch eigentlich reduziert werden, wurden auf einmal von der Politik wieder neue bürokratische Hürden aufgebaut.

Obwohl der SSB bereits in den Beratungen die Absicht zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für Übungsleitende als nutzlos und teuer für die Vereine bezeichnet hatte, hielten die Mehrheitsfraktionen daran fest. Als zuständige Institution der ÜL-Abrechnungen wäre es Aufgabe des SSB gewesen, die Einhaltung dieser Fördervoraussetzung zu gewährleisten. Das ist aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich, ohne Gefahr zu laufen, ggf. in Regress genommen zu werden.

Zum anderen besteht die Gefahr, dass die Förderung auch für andere Qualifikationen erfolgen kann, ohne dass der Stadtsportbund Einfluss darauf hätte. Da die Gelder nicht mehr werden, bestünde die Gefahr, dass Vereine nicht mehr im bestehenden Umfang für ihre qualifizierten ÜL gefördert werden. Dies ist nicht im Interesse des organisierten Sports und der Vereine.

Weitere Gründe lassen sich benennen, warum der Stadtsportbund die Abrechnung an die Stadt zurückgibt. Dass es nach rund 30 Jahren zu diesem Schritt kommen musste, bedauern wir sehr. Wurde uns doch auch von der Politik immer wieder die gute Arbeit für die Vereine bestätigt. Dieses Vertrauen in den SSB ist anscheinend nicht mehr vorhanden. Anders lässt sich nicht erklären, warum aus der Politik zwar die Rückgabe an die Stadt bedauert, aber dann mehr Gleichberechtigung zwischen den Vereinen eingefordert wird. Welche Gleichberechtigung gemeint ist, erschließt sich uns nicht. Dies entspricht auch nicht der Realität.

Die Beschlussfassung im Sportausschuss muss noch durch den Verwaltungsrat und den Rat der Stadt abschließend verabschiedet werden. Ob sich dort noch Möglichkeiten zur Änderung ergeben, können wir aktuell nicht beurteilen. Insbesondere den Vereinen ist dies zu wünschen.

15.01.2020

Sportpreis der Region 2019 - TSV Germania 1911 Arpke erhält den ersten Preis

Soziales Engagement zählt – Alpenverein auf Platz zwei, TSV Neustadt auf drei

Sportabzeichen? An den Grundschulen in Immensen und Arpke (Stadt Lehrte) stand das jahrelang nicht auf dem Stundenplan. Dank einer Kooperation mit dem TSV Germania 1911 Arpke e.V. hat sich das nun geändert: Jugendliche aus dem Verein organisieren an den beiden Grundschulen jeweils einen Sportabzeichentag im Jahr. Rund 100 Kinder in Arpke und rund 80 Kinder in Immensen messen sich nicht nur im Sportunterricht, sondern können auch ganz offiziell das Sportabzeichen erwerben – mit Teenagern aus dem TSV Germania Arpke als Betreuerinnen und Betreuern.

Ein tolles Kooperationsprojekt nach Ansicht der Jury für den Sportpreis der Region Hannover. Die Fachleute aus SportRegion, Politik, Verwaltung und Medien entschieden sich, dem TSV Arpke in diesem Jahr den ersten Preis zu verleihen. Der Sportpreis wird nicht für sportliche Leistungen, sondern für soziales Engagement im Sportverein vergeben – mittlerweile zum fünften Mal. 5000 € gehen nun an den 928 Mitglieder zählenden Arpker Klub. Die Siegerehrung fand am Donnerstag, 19. Dezember, im Rahmen des Spiels von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gegen HC Erlangen statt. Sechs der 19 Vereine, sie sich beworben hatten, waren nominiert und eingeladen worden: die DAV Sektion Hannover, FC Lehrte, RC Blau-Gelb Langenhagen, Tennisclub Grün-Gelb Burgdorf e.V., TSV Germania Arpke e.V. und TSV Neustadt v. 1862 e.V. Am Ende rückten neben den Arpkern auch der Deutschen Alpenverein (DAV) – Sektion Hannover und der TSV Neustadt aufs Siegertreppchen. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 10.000 € vergeben.

Das Engagement des TSV Arpke hatte die Jury auch überzeugt, weil sich das Engagement durch den Alltag durchzieht.  Die zwölf bis 15 Jahre alten Sportassistentinnen und -assistenten sind regelmäßig zu Gast in der Grundschule Arpke, im Rahmen der TSV AG. Die Abkürzung steht für „Turnen & Spaß – Vereint – Arpker Grundschule“. Dabei handelt es sich um ein Nachmittagsangebot des Vereins an der Grundschule. „Als kleiner Dorfverein ohne hauptberufliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist es sehr schwer, ein verlässliches Angebot zu ermöglichen, da unsere Übungsleiter alle berufstätig sind“, erläutert Vereinschef Sebastian Kobbe. Die Jugendlichen werden von ihren eigenen Schulen für die Aufgabe in der AG befreit. „Die Grundschüler sehen schon früh, dass es cool ist, sich als Jugendlicher zu engagieren und sie verbinden früh positive Sporterlebnisse mit dem Sportverein“, meint Kobbe.

„Wenn von Sport die Rede ist, geht es oft nur um Leistung, dabei sind der Spaß und das Miteinander eigentlich viel wichtiger“, meint Regionspräsident Hauke Jagau. „Die Region Hannover zeichnet deshalb Vereine aus, die besonders Räume schaffen für Freundschaften, Integration und gemeinsames Erleben. Sportverein haben in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion.“

Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, der die Preise am Donnerstagabend verlieh, ist zufrieden mit der Wahl der Jury: „Das Projekt des TSV Germania Arpke kann ein gutes Vorbild für andere Grundschulen und Vereine sein. Von der Kooperation profitieren alle Seiten.“ 

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15.01.2020

Sporttag rund ums Wasser

10. Juli 2020, Lister Bad

Der Fachbereich Sport & Bäder der Stadt Hannover plant in Kooperation mit dem Stadtsportbund Hannover, der HSJ und seinen angeschlossen Vereinen bzw. Verbänden einen großen Sporttag im Lister Bad, auf dem es um das Sporttreiben im und auf dem Wasser gehen soll. Am Freitag, den 10. Juli 2020 wird es von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein buntes Programm zum Mitmachen und Zuschauen für klein und groß geben.

Das Areal des Lister Bades eignet sich mit seinen verschiedenen Wasserflächen und dem Außengelände hervorragend, um die Vielfalt des Wassersportes, sei es Schwimmen, Tauchen, Turmspringen, Wassergymnastik aber auch Kanusport, Stand-up-Paddling und vieles mehr, vorzustellen. Auf einer Bühne wird es Musik, Interviews und Vorführungen geben.

Alle Vereine, die Sportarten rund ums Wasser anbieten und Lust haben, diesen Tag mitzugestalten, bitten wir, sich den Termin schon einmal zu notieren. Ein Planungstreffen für alle Interessierten ist für Anfang März angedacht. Erste Ideen nehmen wir gerne schon entgegen unter jsn@ssb-hannover.de.

13.12.2019

Vereinswettbewerb 2019

Sportvereine von heute: aktiv + erfolgreich + gesundheitsorientiert

Der LandesSportBund Niedersachsen lädt Sie auch 2019 wieder herzlich zum Vereinswettbewerb ein, der unter dem Motto „Sportvereine von heute! Aktiv – flexibel – erfolgreich + gesundheitsorientiert!“ startet. Gesucht werden Erfolgsmodelle jeder Art. Mitmachen lohnt sich! Es warten Preise im Wert von insgesamt 15.000 € auf Sie!

Wenn Ihr Verein also besondere Angebote im Bereich Gesundheitssport anzubieten hat, dann beteiligen Sie sich unbedingt am diesjährigen Vereinswettbewerb. Einsendeschluss ist der 13. März 2020.

Alle Informationen finden Sie im Flyer oder auf der Internetseite des LSB unter "MEHR..."

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13.12.2019

Online-Bestandserhebung 2020

Startschuss der Mitgliedermeldung am 20. Dezember 2019

Wie in jedem Jahr sind unsere Mitgliedsvereine aufgerufen, bis zum 31. Januar 2020 ihre Mitgliederzahlen online in das Intranet-Portal des LSB Niedersachsen einzugeben. Ab 20. Dezember ist die Plattform für die BE-Eingabe geöffnet. In zehn Schritten leitet das Programm Sie so an, dass am Ende alle aktiven, passiven und sonstigen Mitglieder zum Stichtag 1. Januar 2020 gemeldet und dem jeweiligen Landesfachverband zugeordnet werden. Neu ist in diesem Jahr die verpflichtende Eingabe der Mitgliedsbeiträge.

ACHTUNG: Durch die Umstellung auf die digitale Erfassung und Verarbeitung bei den Übungsleiterzuschüssen, ist im Intranet eine Einsicht der Übungsleiterdaten seit Mitte Dezember nicht mehr möglich. Anfang des dritten Quartals 2020, wenn die Abrechnung der ÜL-Verwendungsnachweise des zweiten Halbjahres 2019 abgeschlossen sein wird, können die Übungsleiter mit entsprechender Intranetberechtigung von den Vereinen nicht nur eingesehen, sondern auch gepflegt werden. Der Verwendungsnachweis  in Papierform entfällt damit ab der Bezuschussung der Übungsleitervergütungen 2020. 

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