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Stadtsportbund begrüßt Überarbeitung des Bäderkonzeptes

Planung für Anderten und Stöcken sollten auf den Prüfstand. Vereinsbäder müssen nachhaltig unterstützt werden.

Das nunmehr vorgelegte Sanierungsprogramm stellt nach Ansicht des Stadtsportbundes Hannover (SSB) einen Minimalkonsens der dringend erforderlichen baulichen Unterhaltungsmaßnahmen sowie der geplanten Neu-bauten des Fössebades und des Misburger Bades dar. Der SSB geht davon aus, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen seitens der Ratspolitik voll umfänglich mitgetragen werden.

Der SSB weiß sehr wohl um die Gesamtbelastung der Bauverwaltung und der finanziellen Situation der Landeshauptstadt sowie deren über-geordneten Verantwortungsbereiche. Dennoch weisen wir darauf hin, dass der vorgeschlagene Zeitplan für das Stöckener und das Anderter Bad einer erneuten Bewertung unterzogen werden sollte.

Die in der Drucksache genannte Terminplanung für diese beiden Bäder führt am Ende zu einer Umsetzung der Maßnahmen in den 2030er Jahren. Das ist angesichts der zahlreichen Risiken im Zuge der geplanten baulichen Einzelmaßnahmen von besonderer Bedeutung.

Aus Sicht des Stadtsportbundes ist dies nicht akzeptabel, da zu erwartende Verzögerungen im Bauablauf mit erheblichen Einschränkungen des Schwimmbetriebes verbunden wären.

Präsident Benjamin Chatton führt hierzu aus: „Wir hoffen, dass der Rat der Stadt Hannover an dieser Stelle noch einmal nachjustieren wird und die Planungsschritte für Anderten und Stöcken um ein bis zwei Jahre vorgezogen werden können. Besonders Anderten ist im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Schul- und Sportzentrums zu bewerten.“

Ebenso ist die dauerhafte und nachhaltige Unterstützung der Vereinsbäder enorm wichtig. Das ehrenamtliche Engagement braucht dringend eine verlässliche Unterstützung, zumal dadurch eine spürbare finanzielle und personelle Entlastung des Bäderbereiches die Folge wäre.

Wir gehen davon aus, dass alle baulichen Maßnahmen in enger Abstimmung mit allen Nutzern erfolgen, um einen weitgehend störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Ohnehin sind die derzeit verfügbaren Wasserzeiten schon heute nicht annährend auskömmlich.

KONTAKT
Roland Krumlin
Geschäftsführer
T 0511 1268-5300
r.krumlin@ssb-hannover.de

 

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