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Landeshauptstadt Hannover verlängert Corona-Hilfen

Der zweite Lockdown trifft Hannover hart. Die Landeshauptstadt bleibt deshalb ihrem Kurs treu, gezielte Unterstützung für wirtschaftliche, kulturelle und soziale Bereiche zu leisten, die von der Corona-Krise betroffen sind.

Die Stadtverwaltung knüpft an das im Mai vom Rat beschlossene Stabilitätspaket an und verlängert die bis Ende dieses Jahres geltenden Regelungen.

Für die Sportvereine werden die mit dem ersten Stabilitätspaket beschlossenen Stundungsregelungen bis zum 30. Juni fortgeschrieben. Außerdem verzichtet die Stadt gegenüber den hannoverschen Vereinen bis zum 30. Juni auf Nutzungsgebühren für Bäder und Sporthallen. Das entspricht einem Hilfsvolumen von knapp 300 000 Euro. Die im Stabilitätspaket im Mai  bereitgestellten Mittel für den Ausgleich von Mitgliederverlusten in den Vereinen werden, soweit sie nicht abgerufen wurden, übertragen. Die Vereine können daraus weiter die Kompensation von Ausfällen beantragen. Die Finanzierung dieser unbürokratischen Hilfen erfolgt aus dem vorhandenen Haushaltsansatz.

„Wir stärken Bereiche und Institutionen, die für das gesellschaftliche Leben und den Zusammenhalt in unserer Stadt wichtig sind“, erklärt Finanzdezernent Dr. Axel von der Ohe. „Die Landeshauptstadt nimmt mit ihren Hilfspaketen unter den Kommunen eine Vorreiterrolle ein.“ Axel von der Ohe verweist auf das zu Beginn der Krise aufgelegte Soforthilfe-Programm für Unternehmen in der Stadt, dem der Corona-Sozial-Fonds sowie das jetzt verlängerte Stabilitätspaket folgten.  Sehr stark engagiert sich die Stadt auch für den Flughafen Hannover und die Deutsche Messe AG.

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