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Fazit aus Energiegipfeln mit OB & Sportminister

Die aktuelle Energiekrise bedeutet auch für den organisierten Sport eine immense Belastung. Viele Vereine sind in Sorge, die energiebedingten Kostensteigerungen nicht tragen zu können. Zur Erörterung der Problemlagen und möglicher Unterstützungsmöglichkeiten finden aktuell diverse Gespräche statt. 

Bereits am vergangenen Donnerstag, 15. September gab es einen von der Stadt Hannover initiierten Austausch zwischen Vereinen, dem Stadtsportbund und dem Oberbürgermeister Belit Onay. Vonseiten der Vereine wurde deutlich gemacht, wo mit Kostensteigerungen zu rechnen sei und wie sich diese auswirken würden. Da kein Weg an Energieeinsparungen vorbeiginge, signalisierten die Vereine ihre Bereitschaft ihren Anteil dazu beizutragen. Die Absenkung der Temperatur in Sporträumen sei dabei eher nicht umsetzbar. Die Wassertemperatur der Duschen könne man sicher reduzieren, diese ausschließlich mit Kaltwasser zu betreiben, käme nicht infrage. Der OB sagte die Prüfung einer möglichen Unterstützung der Vereine bei den Energiekosten zu.

Zu dem vom Nds. Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius gemeinsam mit dem LSB einberufenen Sport-Energiegipfel am gestrigen Dienstag, 20. September kamen rund 170 Vertreter:innen der niedersächsischen Sportbünde, Fachverbände und Vereine. Gemeinsam wurden Wege und Möglichkeiten erörtert, durch die kommenden kalte Monate zu kommen

„Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Sport in der Energiekrise nicht alleine gelassen wird.” 

Pistorius versicherte, sich dafür einzusetzen, dass noch in diesem Jahr von der Landesregierung mindestens die bereits von Stephan Weil angekündigten 100 Millionen € für Sport- und Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

“Auch wenn der Sport in diesem Winter sparen muss – Forderungen nach der kompletten Schließung von Sportstätten oder dem Abdrehen von Warmwasser in den Duschen erteile ich eine deutliche Absage.”

LSB-Vorstandsvorsitzender, Reinhard Rawe, wertete die Zusage über eine 100-Mio.-€-Unterstützung als richtiges Zeichen und zeigte sich zuversichtlich, “dass wir im Schulterschluss mit der Politik nicht am Sport sparen, sondern durch Sport sparen werden.”

PRESSE-INFORMATIONEN des Nds. Ministerium für Inneres und Sport

 

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