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Stadtsportbund startet neues Projekt gegen Diskriminierung!

Gruppenfoto SSB-Auftaktveranstaltung "Respekt Vereint" am 24. August 2021 Foto: SSB/Herzig

Beleidigungen? Rassistische Sprüche? Diskriminierung? Dafür gibt es in keiner Sportart Platz! Mit dem neuen, in Deutschland einmaligen Projekt „Respekt Vereint!“ sensibilisiert und unterstützt der Stadtsportbund Hannover e.V. (SSB) seine Mitgliedsvereine und ermutigt sie dazu, sich mit dem Thema „Diskriminierung“ inhaltlich auseinander zu setzen, Maßnahmen zu entwickeln und ein gemeinsames Zeichen gegen jegliche Form der Diskriminierung zu setzen. „Im Sportverein geht es nicht um Herkunft, Religion oder Geschlecht, im Sportverein sind alle gleich“, betont Michael Rabe, SSB-Vizepräsident. Zusammen mit Ulf Jürgensen, Regionalleiter Berufsbildende Schulen 2 Region Hannover hat Rabe die Idee gehabt und zusammen mit der Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete, Turn-Klubb zu Hannover und der Hannoverschen Sportjugend e.V. für die Mitgliedsvereine weiterentwickelt.

TuS Bothfeld e.V., Hannoverscher Sportclub von 1893 e.V., Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V., Turn-Klubb zu Hannover (TKH) und FC Can Mozaik e.V. sind die ersten fünf Vereine, die präventive Maßnahmen umsetzen. Die Handballer:innen des TuS Bothfeld erarbeiteten zum Beispiel gemeinsam einen Ehrenkodex, den alle Spieler:innen unterschreiben mussten. Der TKH hat bereits Diversity-Fortbildungen angeboten. Zudem bietet der SSB gemeinsam mit dem Landessportbund Niedersachsen e.V. neue Fortbildungen für Übungsleiter:innen und Trainer:innen  zum Themengebiet wie u.a. Rechtsextremismus und Sexismus, Strategien für Übungsleiter:innen gegen Diskriminierung  exklusiv für die fünf Vereine an.

Ihren Einsatz gegen jegliche Form der Diskriminierung zeigen die fünf Vereine durch das rote Logo „Respekt Vereint!“. „Die Nutzung des Logos ist eine Auszeichnung, ein Zeichen, nach außen, dass sie dieses Thema auch in ihrem Verein umsetzen, so kann jedes Mitglied sich sicher sein, dass diese Werte hier gelebt werden“, so Rabe.

„Die ersten fünf Vereine sind somit Wegweiser gegen jegliche Form der Ausgrenzung, der Ablehnung des Extremismus und Vorbilder für die weiteren Mitgliedsvereine“, ist auch Botschafter Malik Diakité, 10-Kampf, Hannover 96, vom Projekt überzeugt. Auch die Ruderin Carlotta Nwajide (Ruderin, Deutscher Ruderclub von 1884 e.V.) unterstützt Respekt Vereint! als Botschafterin.

WEITERE INFORMATIONEN

Respekt Vereint wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und unterstützt vom LSB Niedersachsen.

Text: SSB Hannover, Anne Nyhuis

 

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