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Neuer Dezernatszuschnitt. Jugend, Familie & Sport unter Leitung von Susanne Blasberg-Bense

SSB-Präsident Chatton & Sportdezernentin Blasberg-Bense

Seit Anfang März ist mit dem Ausscheiden der Kultur- & Sportdezernentin Konstanze Beckedorf der Sport dem Dezernat Familie & Jugend zugeordnet. Die bereits seit November für Bildung, Familie & Jugend verantwortliche Dezernentin Susanne Blasberg-Bense hat nun den Bereich Bildung an die neue Kultur- und Schuldezernentin Eva Bender abgegeben und dafür den Sport übernommen. Der Stadtsportbund, vertreten durch Benjamin Chatton, Claus Schacht und Sebastian Pook, hat ein erstes Kennenlerngespräch mit der neuen Sportdezernentin geführt. 

Aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeitsfelder in Schule und dem Kultusministerium in Nordrhein-Westfalen ist Blasberg-Bense die “Kooperation zwischen Schule und Sportvereinen” ein besonderes Anliegen. Mit Blick auf den Ganztag möchte sie mehr “Bewegungszeit” im Ganztag implementieren und somit die Kinder in den Schulen sportlich abholen, die im Alltag weniger mit Sport in Kontakt kommen. Hier ergibt sich eine wichtige Schnittmenge mit dem Stadtsportbund.

Durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 stehen alle Beteiligten vor der Herausforderung der Hallenauslastung, welche durch Sportangebote von ortsnahen Vereinen im Ganztag entgegengewirkt werden kann. Durch die Einbindung von ortsnahen Vereinen als Träger oder externe Angebotsanbieter im Ganztag können die Vereine die Kinder bereits während des Schullalltags bewegen und einen Teil zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung beitragen.

Eine große Herausforderung für die Sportverwaltung stellt die aktuelle Situation der vielen Sportplätze, Sporthallen und Vereinsgebäude dar, die dringend einer Sanierung oder eines Ausbaus bedürfen, die finanziellen Mittel hier aber nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Eine vor allem “qualitative” Stärkung der Sportinfrastruktur hat sie daher auf ihrer Agenda. Einen Ansatz sieht sie in der Unterstützung von Kooperationen & Fusionen von Vereinen, die durch Zusammenschluss ihre Sportstätten effektiver nutzen. Der mögliche Zuschlag für die World-Games könnte eine große Chance bieten, um Hannover als Sportstadt weiterzuentwickeln.

“Schon in diesem ersten Austausch haben wir uns den gemeinsam zu bewältigenden Herausforderungen positiv genähert und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit mit Frau Blasberg-Bense”, so SSB-Geschäftsführer Sebastian Pook.

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