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Stadt fördert erste Kunststoffrasenplätze

VfL Eintracht und HSC erhalten Zuschlag

Das viel diskutierte Kunststoffrasenprogramm der Stadt geht nun an den Start. Zunächst 1,2 Millionen € stellt die Stadt für den Bau der ersten beiden Plätze inklusive Flutlichtanlage, Ballfangnetzen und Trainerbänken in der Südstadt und in der List bereit. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren bis zu zehn Kunststoffrasenplätze im Stadtgebiet entstehen. Großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Rasenplätzen ist die nahezu wetterunabhängige, uneingeschränkte Bespielbarkeit.

Von den 27 Vereinen, die sich für das Kunststoffrasenprogramm beworben hatten, erfüllten fünf Vereine die Auswahlkriterien wie Auslastung der vorhandenen Plätze, Mitgliederzahlen, bauliche Voraussetzungen, soziales Umfeld sowie Kooperationen mit anderen gemeinnützigen Einrichtungen am besten. Den Zuschlag erhielten in dieser ersten Runde nun mit dem VfL Eintracht und dem Hannoversche Sportverein vorerst zwei Vereine. Auch wenn die Baukosten komplett von der Stadt getragen werden, müssen die Vereine Instandhaltungskosten in Höhe von etwa 12 000 € pro Jahr aufbringen. Darüber hinaus sind 5.000 € jährlich in einen Rückstellungstopf für Sanierungsmaßnahmen gezahlt werden. Vor diesem Hintergrund kommt der Bau eines Kunststoffrasenplatzes für einige eigentlich sehr interessierte Vereine nicht infrage.

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