Ehrenamtspreis "Leinestern": Der Sportliche: Horst Josch nominiert
Die erste Etappe im Rennen um den hannoverschen Ehrenamtspreis ist absolviert: Für den Leinestern sind acht Kandidaten nominiert.
Ingrid Ehrhardt und Johannes Janke vom Freiwilligenzentrum, das den Ehrenamtspreis ausgeschrieben hat, sind begeistert von der Qualität der rund 100 Einsendungen. Schwerer sei ihr eine Entscheidung nur selten gefallen, gesteht Ingrid Ehrhardt. Acht Personen sind für den Leinestern, den ersten hannoverschen Ehrenamtspreis, nominiert.
Besonders bemerkenswert findet Janke auch, dass ausnahmslos alle Vorschläge nicht von den Kandidaten selbst eingereicht wurden, sondern von Angehörigen, Freunden und Vereinskollegen kamen. „Das spricht dafür, dass die meisten Ehrenamtlichen nicht viel Aufhebens um ihr Engagement machen“, meint Janke.
Von Seiten des Sports ist der langjährige Vorsitzende des Stadtsportbundes, Vorsitzende des SV Odin und Sportausschussvorsitzende im Rat der Landeshauptstadt Hannover, Horst Josch, einer der Kandidaten.
Bis zum kommenden Freitag, dem 22. Mai, können sie drei der acht Kandidaten für das Finale nominieren. Den Gewinner der von der hannoverschen Künstlerin Ulrike Enders entworfenen Bronzeplastik ermittelt eine Jury, deren Mitglieder in vielfältigen Bezügen zum Ehrenamt stehen – darunter Klaus Woyna, ehemals Chef der Sparda-Bank, Volker Goebel, der Leiter der HAZ-Lokalredaktion, und Pastor Walter Lampe, Herausgeber des Straßenmagazins „Asphalt“.
Alle Hannoveraner - insbesondere die Sportler - sind aufgerufen sich auf den Internetseiten der HAZ an der Wahl zu beteiligen und Horst Josch zu unterstützen.
Der Sportliche: Horst Josch
„Geh hin und tue Gutes“ – das ist der Leitspruch von Horst Josch. Seit über 30 Jahren engagiert sich der 66-Jährige ehrenamtlich.
Neben kommunalpolitischem und bürgerschaftlichem Engagement nimmt schon seit vielen Jahren die freiwillige Arbeit im Herrenhäuser Sportverein SV Odin einen prominenten Platz in Joschs gut gefüllten Terminkalender ein. „Der Sport hat mir als Kind unheimlich viel gegeben, nun will ich anderen auf diese Weise etwas zurückgeben.“ Und weil dem England-Fan die Sportart Rugby besonders gut gefällt, hat Josch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – und ein von der Leibniz Universität und der Fachhochschule Hannover begleitetes Projekt zur Gewaltprävention durch das Spielen von Rugby an Schulen initiiert. Eine weitere Herzensangelegenheit ist dem ehemaligen pädagogischen Mitarbeiter die älteste Städtepartnerschaft zwischen Deutschland und Großbritannien: Als langjähriger Vorsitzender und jetziges Ehrenmitglied der Hannover-Bristol-Gesellschaft hat Josch den intensiven Jugendaustausch zwischen beiden Städten betreut.
