Rudern in Hannover avanciert zum Bundesstützpunkt

vom 11.06.2009

Auf der Gewässerkarte der Leistungsruderer ist Hannover mit sofortiger Wirkung als Bundesstützpunkt vermerkt. Dem Vorschlag des in Hannover ansässigen Deutschen Ruderverbandes e.V. (DRV), die Leinestadt auf diesen höchsten sportlichen Status anzuheben, stimmten Bundesinnenministerium und Deutscher Olympischer-Sportbund (DOSB) nach kurzen Beratungen jüngst zu.

Erst vor knapp drei Jahren war Hannover zum Bundesnachwuchsstützpunkt ernannt worden. Im Mai 2008 weihten die Ruderer dann ihr neues Leistungszentrum am Lindener Zweigkanal in Ahlem, das sich in gemeinsamer Trägerschaft des Landesruderverbandes Niedersachsen e.V. (LRVN) und des Niedersächsischen Landeskanu-Verbandes befindet, ein.

 „Die Beförderung zum Bundesstützpunkt ist eine Anerkennung der guten Trainingsarbeit, die in Niedersachsen geleistet wird“, freute sich LRVN-Vorsitzender Reinhard Krüger. „Zugleich verbinden wir alle damit den Anspruch, dass wir künftig noch mehr Ruderinnen und Ruderer heimatnah und hier vor Ort für die Nationalmannschaften ausbilden können.“ In Hannover rudern zurzeit rund 25 Top-Athleten aus verschiedenen Kader- und Altersgruppen mit dem Ziel, bei Weltmeisterschaften und Olympia dabei zu sein. Mit der Beförderung zum Bundesstützpunkt geht eine deutliche Aufstockung der bisherigen Förder- und Betreuungsmöglichkeiten für Spitzenathleten einher. „Möglichst bald wird das in Ahlem aus zwei hauptamtlichen LRVN-Landestrainern sowie ehrenamtlichen Vereinstrainern bestehende Ausbilderteam um einen Bundestrainer ergänzt“, sagt Krüger.

Christian Held, Pressewart