29.09.2015

Leinestern, der Oscar für Ehrenamtliche geht an Nina Traulsen vom VfL Eintracht

Ehre, wem Ehre gebührt: Mit der Verleihung des „Leinestern 2015“ zeichneten die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und das Freiwilligenzentrum Hannover e.V. am 26. September anlässlich einer festlichen Abendgala mit 300 Gästen im Maritim Airport Hotel engagierte Freiwillige, zukunftsweisende Projekte und gesellschaftlich aktive Unternehmen aus.

Der „Leinestern“ ist der „Oscar“ der Ehrenamte. Die Bronzeskulptur der Bildhauerin Ulrike Enders wird alle zwei Jahre vergeben. Zum ersten Mal wurden 2009 die Glanzlichter des Hannoverschen Ehrenamts ausgezeichnet. So ist eine Anerkennungskultur entstanden, die die Bürgermitwirkung noch mehr in den Lebensstil der Gesellschaft verankert und möglichst viele Menschen dazu bringt, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Der „Leinstern“, ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen der Region Hannover, passt mehr als gut zur STIFTUNG Sparda-Bank Hannover, denn sie steht seit über 100 Jahren für die genossenschaftliche Selbsthilfe ihrer Mitglieder. Viele Mitarbeiter der Sparda-Bank sind ehrenamtlich tätig. 

In der Kategorie "Freiwillige", deren Gewinner per Abstimmung durch HAZ-Leser gekürt werden, erhielt die Turntrainerin Nina Paulsen vom VfL Eintracht eine von drei Auszeichnungen. Sie kümmert sich als lizensierte Übungsleiterin um die Turnkinder des VfL Eintracht. Die 22Jährige freute sich sehr über diesen Preis und sagte bei der Übergabe: "Ich nehme den Leinestern stellvertretend für die vielen Helfer in allen Vereinen entgegen."

28.09.2015

Hannoverscher Verein IcanDo erhält "Wirkt-Siegel" in Frankfurt/Main

IcanDo wurde  in Frankfurt/Main auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Dirk-Nowitzki-Stiftung und des Analysehauses PHINEO mit einem Qualitäts-Siegel ausgezeichnet. 

Der Projektansatz beeindruckte die Dirk-Nowitzki-Stiftung. Im Rahmen der feierlichen Verleihung des „Wirkt Siegels“ gratulierte der Basketballstar Dirk Nowitzki Olaf Zajonc, der IcanDo begründet hat, persönlich.

Infos zur Verleihung finden Sie auf der Homepage des Vereins http://www.icando-verein.de/WirktSiegel_Verleihung.html

Das unabhängige Analyse- und Beratungshaus PHINEO hat ein Jahr lang zahlreiche gemeinnützige Sport- und Bewegungsprojekte aus ganz Deutschland auf ihre Wirksamkeit hin geprüft und nun einige von ihnen ausgezeichnet. IcanDo bekam das einzige Siegel in Niedersachsen.

Der PHINEO-Vorstand Dr. Andreas Rickert lobte in Frankfurt den erfolgreichen Handlungsansatz und die „hohe Qualität" der Arbeit z.B. in Schulprojekten zur Gewaltprävention, Feriencamps zur Integration von Flüchtlingen oder in der interkulturellen STREETLIGA.

Unterstützt wurde die Untersuchung vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Dabei ging es um die Fragen, unter welchen Bedingungen sich positive soziale Effekte des Sports zeigen und was erfolgreiche soziale Sportprojekte auszeichnet. Ergebnis der Analyse: Sport wirkt nicht automatisch sozialförderlich – die Angebote müssen entsprechend konzipiert und ausgestaltet werden. "Genau hier", so Dr. Rickert, liegt eine der großen Stärken von IcanDo".

Wer von Ihnen möchte, kann aktiv mit nur einem "Klick" den Verein unterstützen, denn IcanDo hat die Chance auf den Publikumspreis. Das öffentliche Online-Voting läuft bis zum 12. Oktober 2015. Zur öffentlichen Online-Abstimmung zum Publikumspreis in Höhe von 3 x 6.000 € geht es hier: www.sport-wirkt.de.

Dort findet sich auch eine Kurzbeschreibung des Projektes mit weiteren Informationen und Ergebnissen der PHINEO-Analyse.

Unter www.phineo.org steht der vollständige Analysebericht – der PHINEO-Themenreport „Mit Sport mehr bewegen!“  – zum Download zur Verfügung.

18.09.2015

„Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.“ - Kooperationsprojekt des LSB Niedersachsen

Das Projekt des Vereins für krebskranke Kinder begleitet Kinder mit Krebserkrankungen während und nach der Therapie in der Medizinischen Hochschule Hannover mit sportlichen Aktivitäten und Training. Initiiert von Prof. Dr. Christian Kratz (Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie) und Prof. Dr. Uwe Tegtbur (Direktor des Instituts für Sportmedizin) im Jahr 2012 und unterstützt durch den Verein ist seitdem der Sportwissenschaftler Torge-Christian Wittke täglich im Einsatz, um junge Patientinnen und Patienten in Schwung zu bringen. Er besucht sie auf ihren Stationen (64 a und 62)  und überlegt gemeinsam mit den Kindern, welche sportlichen Aktivitäten in der augenblicklichen Situation geeignet sind und den Kindern Spaß machen. Mal ist es einfach ein kleiner Spaziergang oder Kraft- und Gleichgewichtsübungen, mal wird geboxt oder mit dem Ball gespielt. Wenn der Gesundheitszustand es zulässt, nimmt der Sportwissenschaftler die Kinder auch mit in die Trainingsräume des Instituts für Sportmedizin, wo verschiedene Trainingsgeräte zur Verfügung stehen. Beliebt bei den Kindern und Jugendlichen sind vor allem Ruderergometer, Laufband, Fahrrad oder Handdrehkurbel.

Ab September 2015 wird es einen eigenen Bereich für das Training mit stationären Patienten der Kinderklinik geben, in welchem Kinder während der Krebserkrankung, aber auch Kinder mit Mukoviszidose, sowie vor und nach Lungentransplantation, unter Anleitung in „geschützter Umgebung“ trainieren können.

Durch das regelmäßige Training während des Krankenhausaufenthaltes sollen die Kinder deutlich schneller in den normalen Alltag zurückkehren können. Die Bewegungsangebote leisten einen entscheidenden Beitrag zur Wiedererlangung der körperlichen Fitness, vor allem jedoch auch zu einer positiven Lebenseinstellung der Kinder.

Nach Beendigung der Therapie können die Kinder weiterhin ambulant im Institut für Sportmedizin trainieren um durch gezielte Bewegungsprogramme wieder zu „alter Stärke“ zurückkehren. Langfristiges Ziel ist es jedoch, die ehemaligen PatientInnen wieder einfach zu Kindern werden zu lassen, welche mit Gleichaltrigen Sport treiben – ohne die alleinige Fokussierung auf die vorangegangene Krankheit. Da die Kinder und Jugendlichen mit der Krebserkrankung abschließen möchten, ist eine Rückkehr in den Alltag dringend notwendig. Der tägliche Schulbesuch (inklusive Teilnahme am Sportunterricht) und der Sport mit Freunden im Verein sind wichtige Ziele in der Wiedererlangung sozialer Teilhabe.

Der Stadtportbund Hannover wird dieses Projekt ab September 2015 unterstützen, indem er bei der Suche nach einem passenden Verein helfen soll und zukünftig die Vermittlung an andere Stadt-, Kreis-, und Regionssportbünde übernehmen soll, wenn die Kinder nicht aus der Region Hannover kommen. Er soll sich somit zu einer wichtigen Schnittstelle zur Rückkehr in den sportlichen Alltag werden, indem er sowohl die Familien bei der Vereinssuche, als auch die Vereine bei Rückfragen zum Krankheitsbild unterstützt. Die meisten Kinder können nach der Therapie wieder uneingeschränkt an allen Sportangeboten teilnehmen. Bei Unsicherheiten und Fragen seitens der Übungsleitenden oder Vereine hilft das Team rund um Prof. Dr. Kratz gerne weiter!

Dieses Projekt läuft bereits sehr erfolgreich und verdeutlicht die positiven Aspekte von Bewegung auch bei schweren Erkrankungen.

In Deutschland erkrankt eines von 470 Kindern innerhalb der ersten 15 Lebensjahre an Krebs. Es gibt in Deutschland insgesamt 58 kinderonkologische Zentren. Die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover ist eines dieser Zentren und Prof. Dr. med. Christian Kratz ihr ärztlicher Direktor. Da Herr Prof. Kratz und Herr Prof. Tegtbur begeisterte Ausdauersportler sind, initiierten sie 2012 mit der Unterstützung des „Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.“ dieses neue und innovative Sportprojekt.

Kontakt:
Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.
Torge-Christian Wittke
Tel.: 0176 15325388
wittke.torge(at)mh-hannover.de

11.09.2015

28. Entdeckertag der Region am 13.9. - Neu auf der Sportmeile: Der Fitness-Pass für junge Leute

Viele tausend Menschen folgten der Einladung zum SPORT auf demEntdeckerfest am 13. September 2015.

Sportbühne und Sportmeile bestens besucht. Erneut Rekordzahl bei den ausgestellten Sport-Führerscheinen!

Die SportRegion Hannover, eine Kooperation aus Regionssportbund und Stadtsportbund, präsentierte sich in diesem Jahr erneut unter einem gemeinsamen Zelt-Dach an der Sportbühne des zentralen Entdeckerfestes in Hannovers Innenstadt.

Wie in den vergangenen Jahren wurde hier ein buntes Show- und Beteiligungs-Programm geboten, an dem die Vereine und Fachverbände beider Sportbünde kräftig mitwirkten.

Auf der Sportaktionsfläche zeigten über 30 Gruppen, was sie hinter sonst verschlossenen Türen üben. Von Eishockey über Cheerleading bis hin zu Rock’n’Roll und Headis war hier alles vertreten. Radio Hannover-Redaktionsleiter Björn Stack führte souverän durch das Programm, das auch in diesem Jahr viele Zuschauer begeisterte, unter ihnen auch der erste Bürgermeister der Stadt Hannover, Thomas Hermann. Selbst ein paar Regentropfen zwischendurch taten der guten Laune keinen Abbruch.

Vor allem die Kinder zeigten, dass sie nicht aus Zucker waren und nutzten das Mitmach-Angebot auf der Sportmeile und probierten alles aus, was die Zeit der Eltern hergab.

„Wir hatten uns vorgenommen, die Anzahl der Mitmachstationen der vergangenen Jahre weiter zu toppen. Das ist uns gelungen!", so Rita Girschikofsky. Sage und schreibe 36 unterschiedliche Aktivitäten wurden den jungen Sportlern bis 14 Jahre im Rahmen des Sport-Führerscheins angeboten. Erstmals gab es in diesem Jahr auch für junge Leute über 14 Jahre – passend zum Motto des Entdeckertages „Junge Region“ -  im Rahmen eines Fitness-Passes die Möglichkeit zum Ausprobieren verschiedener Sportarten. Das Besondere: Zur Belohnung lockte die Schnuppermitgliedschaft in einem der beteiligten Vereine.

Den Kindern, die mindestens zehn Angebote erfolgreich absolvierten, wurde ihr Sport-Führerschein am Zelt der SportRegion ausgestellt, in diesem Jahr stolze 284 Stück, fast 20 mehr als im Vorjahr. Außerdem durften sie sich über ein Präsent aus der großen Lostrommel freuen. Dank der Sponsoren gab es neben den Sachpreisen freien Eintritt zu Spielen der Recken und der Indians, in den Zoo und in zahlreiche Freizeit- und Kletterparks sowie zu Konzerten.

Im Anschluss konnten sich Kinder, Eltern und Jugendliche am Sportmodul der SportRegion online darüber informieren, bei welchem Verein in Wohnnähe das Angebot, das ihnen am meisten Spaß gemacht hat, von einem Sportverein angeboten wird.

Impressionen zur Sportbühne und zur Sportmeile erhalten Sie über die Fotogalerie des RSB.

Weitere Informationen sind nachzulesen unter www.entdeckertag.de. 

08.09.2015

Hannoversche Volksbank ehrt Sportvereine für soziales Engagement - “Großer Stern des Sports 2015” geht an den TSV Berenbostel

Projekt „Ausbildungskooperation" gewinnt

Auf Initiative der Hannoverschen Volksbank werden die vielen Ehrenamtlichen in den mehr als 900 Sportvereinen in Stadt und Region Hannover bereits seit 12 Jahren in den Mittelpunkt gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und dem Regionssportbund Hannover wurden die "Sterne des Sports" in Bronze ausgeschrieben. Eine Jury aus Vertretern von Stadt- und Regionssportbund, Medien, Volksbank sowie des Schirmherrn Phillip Schorp, Rollstuhl-Basketballspieler des Bundesligisten „Hannover United" und U-23-Nationalspieler, hat die Bewerbungen begutachtet und über die Vergabe entschieden. Der

Der "Große Stern in Bronze", dotiert mit 1.500 Euro, geht an den TSV Berenbostel e.V. Das Projekt „Ausbildungskooperation" überzeugte die Jury. Der Fußballverein verhilft jungen Spielern zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen bei Firmen, die händeringend Auszubildende suchen und im Schatten der großen Unternehmen der Region nicht wahrgenommen werden. Für die jungen Leute, oft benachteiligt durch ihre Herkunft und ihre schulischen Leistungen, eine Chance durch die Ausbildungskooperation Berufe kennenzulernen und mit der Unterstützung ihres Vereins auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Durch die verbindlichen lokalen Strukturen werden Hürden ab-und eine hohe Vertrauensbasis aufgebaut. Ein Vorbildprojekt zum einen für den Abbau regionaler Jugendarbeitslosigkeit und zum anderen für die Unterstützung von kleineren Unternehmen bei der Suche nach Azubis.

Der zweite Preis - ein "Kleiner Stern in Bronze" (1.000 Euro) - geht an den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. für die Maßnahme „Motoriksport". In der Sporthalle einer Grundschule werden Schüler und Hortkinder, die durch ihr soziales Umfeld keinen Zugang zum Spor tverein f inden, an den Spor t herangeführ t und deren Selbstwer tgefühl geziel t gesteiger t.

Den dritten Preis - ebenfalls ein "Kleiner Stern in Bronze" (500 Euro) - belegt der Handballverein Barsinghausen e.V. mit dem Projekt „Grundschulliga". Was einmal mit einer Handball-AG begann wird heute an alle Grundschulen des Ortes angeboten und durch einen eigenen „Ligabetrieb" mit vielen weiteren gemeinsamen Aktionen abgerundet. Der Verein begeistert so für den Handballsport und gewinnt neue, junge Mitglieder.

Die Hannoversche Volksbank und alle Partner gratulieren den Preisträgern und wünschen viel Erfolg beim Landesentscheid.

Die weiteren nominierten Vereine:

• Hannoverscher Cheerleader Verein e.V.

• RSG Rollstuhlsportgemeinschaft Hannover e.V.

• Rukeli Trollmann e.V., Isernhagen

• Turn Klubb zu Hannover e.V.

Jury-Mitglieder:

Philipp Schorp (Schirmherr)

Rita Girschikofsky (Stadtsportbund, Präsidentin) Roland Krumlin (Stadtsportbund, Geschäftsführer)

Joachim Brandt (Regionssportbund, Vorsitzender)

Anna-Janina Niebuhr (Regionssportbund, Geschäftsführerin)

Uwe von Holt (Neue Presse, Sportchef)

Rene Schweimler (Das Fahrgastfernsehen, Chefredakteur)

Matthias Janott, (Sat.1 regional, Redaktionsleiter)

Claudia Fyrnihs (Radio Hannover, Redakteurin)

Jürgen Wache (Hannoversche Volksbank, Vorstandssprecher) Marko Volck (Hannoversche Volksbank, Pressesprecher)

Die drei Stufen der Sterne des Sports:

Großer Stern des Sports in Bronze - Regionale Ebene

Großer Stern des Sports in Silber - Landesebene

Großer Stern des Sports in Gold - Bundesebene

Bild (Hannoversche Volksbank): Der zweite Preis, ein "Kleiner Stern in Bronze" wurde von Schirmherr Phillip Schorp an Hannover 96, vertreten durch Marvin Mahlert, übergeben.