11.12.2018

Weihnachtsgeschenk für Sportverletzte

Sporthilfe Niedersachsen

Foto: AOK-Mediendienst

Auch in diesem Jahr bietet die Sporthilfe Niedersachsen finanzielle Unterstützung an, um verletzten Sportlern mit einem Weihnachtsgeschenk eine kleine Freude zu bereiten.

Suchen Sie eine kleine Aufmerksamkeit für das durch einen Sportunfall verletzte Vereinsmitglied aus, das über Weihnachten im Krankenhaus verbringen muss, und überreichen Sie das Geschenk persönlich. Bis zu 60 € werden dem Verein durch die Sporthilfe erstattet.

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04.12.2018

Niedersächsische Sportlerwahl 2018

Wählen Sie ab sofort Ihre Favoriten!

Bis zum 31. Januar 2019 können diese Kandidatinnen und Kandidaten für die Niedersächsische Sportlerwahl 2018 gewählt werden:

Kandidatinnen Sportlerin des Jahres:

  • Jolyn Beer (Schießsport),
  • Neele Eckhardt (Dreisprung),
  • Pernille Harder (Fußball),
  • Laura Klaphake (Springreiten),
  • Hinrike Seitz (Faustball).

Kandidaten Sportler des Jahres:

  • Arnd Peiffer (Biathlon),
  • Maurice Tebbel (Springreiten),
  • Jakob Thordsen (Kanu),
  • Andreas Toba (Turnen),
  • Igor Wandtke (Judo).

Auswahl Mannschaft des Jahres:

  • Deutschland Doppelvierer-Frauen (Rudern),
  • TSV Hannover Burgdorf (Handball), VfL Oldenburg-Frauen (Handball),
  • VfL Wolfsburg – Frauen (Fußball),
  • WASPO 98 (Wasserball).

Zur Wahl rufen der LandesSportBund Niedersachsen und LOTTO Niedersachsen auf, Förderer ist die Niedersächsische LOTTO-SPORT-STIFTUNG.

Die Sportlerehrung wird im Rahmen des Ball des Sports am 15. Februar 2019 stattfinden.

Online-Voting

23.11.2018

SportPreis der Region Hannover zeichnet besonderes soziales Engagement aus

1. Platz für den RVC Wedemark im Turnclub Bissendorf

Foto: Region Hannover / Ulrich Pucknat

2. Platz für den Deutschen Ruderclub: Ulf Meldau, Vorsitzender des Regionssportbundes (v. l.), Sören Christophersen und Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, gratulieren den Mitgliedern des DRC zum 2. Platz.

„Pferde machen glücklich“ – und dieses Glück geben die rund 70 Mitglieder des Reit- und Voltigierclubs Wedemark im Turnclub Bissendorf in den Ferien regelmäßig an andere Menschen weiter: Kindergartenkinder aus schwierigen sozialen Gegenden, Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim und Kinder mit Behinderungen profitieren von geteilter Freude auf dem Pferdesattel. Für seine Reit- und Voltigier-Aktionen wurde der RVC Wedemark heute Abend (22.11.) als Sieger des Sportpreises der Region Hannover auszeichnet – und mit einem Preisgeld von 5.000 €gewürdigt.

„Was die Voltigierer des RVC Wedemark anderen Menschen vermitteln, ist toll und verdient Nachahmung in der Region: Soziale Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie, Zuverlässigkeit und Rücksichtnahme werden mit Leben gefüllt und weitergegeben“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. „Dabei geht es dem Verein nicht so sehr um einen Ansatz von Therapie oder Förderung, sondern vielmehr darum, Zeit zu schenken, Freude zu bereiten und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.“

Den 2. Platz belegt der Deutsche Ruder-Club von 1884 e. V. Hannover – für besondere Nachwuchsarbeit unter dem Motto „Rudern bewegt“. Die rund 400 Mitglieder des DRC Hannover verwalten, organisieren und trainieren sich selbstständig, um die Zukunft des Vereins zu sichern, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Diesen Anspruch hat der Verein auch, wenn es darum geht, ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer zu qualifizieren. Die Ausbildung richtet den Blick auf Jung und Alt, auf Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete.

„Neben dem sportlichen Gedanken ist der Rudersport viel mehr als nur Mittel zum Zweck, um jungen Menschen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst zu machen“, lobte Ulf Meldau, erster Vorsitzender des Regionssportbundes, die Arbeit des Deutschen Ruder-Clubs. „Gemeinsames Lernen verbindet – das zeigt sich auch an der Alterspanne der Vereinsmitglieder, die von 9 bis 90 sprichwörtlich in einem Boot sitzen.“

Für sein inklusives Sportangebot „Alle an den Ball“ wurde der SV 06 Lehrte e. V. mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Regelmäßiges Fußballtraining für behinderte und nicht behinderte Kinder, gemeinsam mit einer Trainerin, einem Inklusionsmanager und einem FSJler, ebenso wie die enge Zusammenarbeit des Vereins mit dem Klinikum Wahrendorff und den „Handicap Kickers Hannover“ haben die Jury überzeugt.

„Das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung ist eine wichtige Aufgabe, der sich der SV Lehrte in besonderem Maße angenommen hat“, freute sich Rolf Jägersberg, Vizepräsident des Stadtsportbundes, über die Auszeichnung des SV 06 Lehrte. „Ich hoffe, dass sich das Angebot noch weiter herumspricht, und dass andere Vereine diesem guten Beispiel folgen.“

Der 2. Platz ist mit 3.000 €, der 3. Platz mit 2.000 € dotiert.

17 Vereine hatten sich bei der Region Hannover um den Sportpreis beworben, sechs von ihnen wurden nominiert. Ihre Ideen und Projekte wurden am Abend im Regionshaus vorgestellt. Neben den drei Gewinnern waren das der Nordstädter Turn-Verein von 1909 e. V., die Turnerschaft Großburgwedel e. V. in Kooperation mit dem Schwimmverein Burgwedel sowie der Turn- und Sportverein Wunstorf von 1862 e. V.

Sören Christophersen, sportlicher Leiter der RECKEN – TSV Hannover-Burgdorf, hat in diesem Jahr die Patenschaft für den SportPreis der Region übernommen. Er weiß, wie wichtig das Ehrenamt im Sport ist. „Ohne ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, auch mal mehr zu machen und länger zu bleiben, wäre Sport für mich überhaupt nicht möglich.“

Der SportPreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover und dem Stadtsportbund Hannover ausgelobt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen soll so besonders gewürdigt werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund sind, waren aufgerufen, sich mit einem Projekt unter dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ zu bewerben. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, der Politik, der Presse sowie der Regionsverwaltung haben über die Einsendungen beraten und die drei Gewinnervereine gewählt.

 

19.11.2018

„Vereinsentwicklung kleiner und mittelgroßer Sportvereine“

Nachholtermin Thementag am 14. November 2018

Am Mittwoch, den 14. November veranstaltete der Fachbereich Sport und Bäder der Landeshauptstadt Hannover (LHH) mit Unterstützung des Stadtsportbundes einen Workshop zum Thema „Vereinsentwicklung kleiner und mittelgroßer Sportvereine“ als Ersatz für den ursprünglich am 22.09.2018 angesetzten Thementag, der aufgrund zu geringer Anmeldezahlen abgesagt werden musste.

Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des Lotto-Sportinternats im LandesSportBund Niedersachsen e. V. statt.

Ziel der Veranstaltung war, gemeinsam herauszuarbeiten, welche Herausforderungen Sportvereine, insbesondere die kleineren und mittelgroßen, zukünftig zu meistern haben, welche gesellschaftlichen Entwicklungen zu berücksichtigen sind und welche Chancen sich daraus für Sportvereine ergeben.

 

Nach der offiziellen Begrüßung durch Christian Schaefer als Vertreter des Fachbereichs Sport und Bäder, veranschaulichte Prof. Dr. Flatau vom Institut für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität Kiel den über 30 Teilnehmenden mit einem Impulsvortrag die Sportvereinsentwicklung. Dabei stellte er die Zusammenhänge zwischen dem demografischen Wandel, den Migrationsbewegungen, den aktuellen Sport- und Bewegungsbedürfnissen und weiteren gesellschaftlichen Veränderungen dar und spiegelte den Einfluss auf Sportvereine anhand von empirischen Untersuchungen wider. Bevor es in den Workshops weiterging, legten die Teilnehmenden die Schwerpunkte fest, die sie später in 4 Kleingruppen weiter vertieften.

Die Ergebnisse in den Kleingruppen tangierten insbesondere die notwendige Anpassung der Sportvereine an gesellschaftliche Prozesse. Wie kann der Sportverein als agierender Akteur sich aktiv an den Gegenwarts- und Zukunftsthemen beteiligen? Wie können Herausforderungen zu Chancen umgewandelt werden? Welche inneren Dynamiken in Sportvereinen haben großes Potenzial? Diese und ähnliche Fragestellungen wurden in den Kleingruppen thematisiert. Die Teilnehmenden stellten nach der Gruppenarbeit ihre Ideen, Bedürfnisse und Thesen im Plenum vor. Die Nutzung von öffentlichen Flächen für Sport, Sportverein als demokratisches Gebilde, Sparten übergreifendes Handeln, alternative bzw. flexible Mitgliedschaften, stärkere Präsenz der Sportvereine im Quartier über Kooperationen, Aufnahme von Trendsportarten und Entwicklung von adäquaten Qualifizierungsmaßnahmen waren die Themen, die hervorgehoben wurden. Punkte wie Ehrenamt, Inklusion und Integration wurden als übergeordnete Themen behandelt. In diesem Kontext wurde ausdrücklich eine projekt- und maßnahmenbezogene Vorgehensweise empfohlen, um prozessorientiert neue Ehrenamtliche zu gewinnen und in den Bereichen der Inklusion und Integration zu sensibilisieren. 

Das Thema „Fitness-Studios“ wurde überwiegend als Chance gewertet, da der Wunsch der Zielgruppe nach Bewegung von Sportvereinen aufgenommen werden kann. Gerade Angebotsformate wie „Kurse“ und „Saisonale Mitgliedschaften“ sind Nachfragen, die selten im „Training-Wettkampf-System“ der Sportvereine Geltung finden. In diesem Kontext wurden auch Schnupperangebote und Angebote der Gesundheitsprävention hervorgehoben um Zielgruppen anzusprechen, die im organisierten Sport unterrepräsentiert sind. Hier sahen die Teilnehmenden einen großen Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang wurde auch auf das Pendleraufkommen in der Stadt und speziell im Einzugsgebiet der Sportvereine hingewiesen. Hier ist der Personenkreis der Studierenden und Menschen gemeint, die ihren Lebensmittelpunkt an zwei Orten haben und eher saisonale oder flexible Mitgliedschaften und Angebote bevorzugen.      

Angesichts der begrenzten öffentlichen Mittel können nicht alle Sportanlagen auf den modernsten Stand gebracht werden. Kooperationen z. B. im Ganztagsschulbereich und mit Einrichtungen der Stadtteilarbeit, Fusionen mit gleichgroßen Sportvereinen zwecks besserer Ressourcennutzung und Angebotsoptimierung sind weitere Themen, mit denen sich Sportvereine auch zukünftig beschäftigen werden.

Kontrovers diskutiert wurde über die Zukunftsfähigkeit von kleineren Sportvereinen. Die These „kleinere Sportvereine werden nicht überleben“ wurde insoweit infrage gestellt, dass hierbei zwischen Mehrsparten- und Ein-Spartenvereinen, Vereinen mit und ohne eigener Sportanlage, Bevölkerungsstruktur im Einzugsgebiet und weiteren Aspekten differenziert werden sollte. Ebenso für einen regen Austausch sorgte die E-Sport-Bewegung. Im Diskurs stellte sich heraus, dass nur durch das Anerkennen dieses oder ähnlicher Trends das Erreichen der vielfältigen Zielgruppe möglich ist. Wie bei vielen anderen Themen, sind auch bei E-Sports positive Synergien möglich, wenn dieser in der Organisationsform Sportverein seinen Platz bekommt und somit Parallelstrukturen vermieden werden.

Resümierend kann festgestellt werden, dass dem organisierten Sport in Anbetracht der etablierten Strukturen, der kommunalen Förderung und des gesellschaftlichen Stellenwertes weiterhin alle Entwicklungsmöglichkeiten offenstehen, aber diese nicht selbstverständlich sind.

15.11.2018

Soziale Talente im Sport

Stimmen Sie jetzt online für Ihre Favoriten

Nutzen Sie bis zum 17.  Dezember 2019 die Chance und stimmen Sie für Ihre Kandidatin oder Ihren Kandidaten beim Online-Voting für die Sozialen Talente 2018 ab.

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