01.10.2015

„gemeinsam aktiv - Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen im Sportverein“

Tandemveranstaltung der SportRegion Hannover mit ihren Partnern Violetta und dem Kinderschutz-Zentrum Hannover!

14. Oktober 2015, 17.00 bis 19.30 Uhr, Haus der Region - Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover

Programm:

Begrüßung durch Dagmar Ernst (stellvertretende Vorsitzende des Regionssportbundes Hannover) und Wolf Dietmar Kohlstedt (Vizepräsident des Stadtsportbundes Hannover)

Eröffnungsstatement von Frau Prof. Dr. Dörte Detert (Hochschule Hannover und stellvertretende Vizepräsidentin des Niedersächsischen Turnerbundes).

Anschließend werden kurze Vorträge zu folgenden thematischen Schwerpunkten von unseren Tandempartnern Violetta und Kinderschutz-Zentrum Hannover gehalten:

• Was ist Missbrauch?

• Wie entstehen Grenzverletzungen und Übergriffe an Mädchen und Jungen?

• Weshalb erfahren wir so wenig über Übergriffe an Kindern und Jugendlichen?

• Wie können wir gemeinsam aktiv werden?

Im Nachgang soll an verschiedenen Tischen zu den einzelnen Fragen mit Unterstützung durch unsere Fachleute diskutiert werden.

Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei.

01.10.2015

Meeresspiele

JugendSportNetzwerk kooperiert mit Landesschulbehörde und NLV

Die Schüler und Schülerinnen beim Staffel-Lauf „Weltenbummler“.

JSN Am 30.9.2015 fanden im SLZ mit über 100 begeisterten Kindern in Kooperation mit dem NLV und der Landesschulbehörde  „Meeresspiele“ – leichtathletische Disziplinen unter einem bestimmten Motto variiert - für Grundschulen statt.

29.09.2015

Leinestern, der Oscar für Ehrenamtliche geht an Nina Traulsen vom VfL Eintracht

Ehre, wem Ehre gebührt: Mit der Verleihung des „Leinestern 2015“ zeichneten die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und das Freiwilligenzentrum Hannover e.V. am 26. September anlässlich einer festlichen Abendgala mit 300 Gästen im Maritim Airport Hotel engagierte Freiwillige, zukunftsweisende Projekte und gesellschaftlich aktive Unternehmen aus.

Der „Leinestern“ ist der „Oscar“ der Ehrenamte. Die Bronzeskulptur der Bildhauerin Ulrike Enders wird alle zwei Jahre vergeben. Zum ersten Mal wurden 2009 die Glanzlichter des Hannoverschen Ehrenamts ausgezeichnet. So ist eine Anerkennungskultur entstanden, die die Bürgermitwirkung noch mehr in den Lebensstil der Gesellschaft verankert und möglichst viele Menschen dazu bringt, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Der „Leinstern“, ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen der Region Hannover, passt mehr als gut zur STIFTUNG Sparda-Bank Hannover, denn sie steht seit über 100 Jahren für die genossenschaftliche Selbsthilfe ihrer Mitglieder. Viele Mitarbeiter der Sparda-Bank sind ehrenamtlich tätig. 

In der Kategorie "Freiwillige", deren Gewinner per Abstimmung durch HAZ-Leser gekürt werden, erhielt die Turntrainerin Nina Paulsen vom VfL Eintracht eine von drei Auszeichnungen. Sie kümmert sich als lizensierte Übungsleiterin um die Turnkinder des VfL Eintracht. Die 22Jährige freute sich sehr über diesen Preis und sagte bei der Übergabe: "Ich nehme den Leinestern stellvertretend für die vielen Helfer in allen Vereinen entgegen."

28.09.2015

Hannoverscher Verein IcanDo erhält "Wirkt-Siegel" in Frankfurt/Main

IcanDo wurde  in Frankfurt/Main auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Dirk-Nowitzki-Stiftung und des Analysehauses PHINEO mit einem Qualitäts-Siegel ausgezeichnet. 

Der Projektansatz beeindruckte die Dirk-Nowitzki-Stiftung. Im Rahmen der feierlichen Verleihung des „Wirkt Siegels“ gratulierte der Basketballstar Dirk Nowitzki Olaf Zajonc, der IcanDo begründet hat, persönlich.

Infos zur Verleihung finden Sie auf der Homepage des Vereins http://www.icando-verein.de/WirktSiegel_Verleihung.html

Das unabhängige Analyse- und Beratungshaus PHINEO hat ein Jahr lang zahlreiche gemeinnützige Sport- und Bewegungsprojekte aus ganz Deutschland auf ihre Wirksamkeit hin geprüft und nun einige von ihnen ausgezeichnet. IcanDo bekam das einzige Siegel in Niedersachsen.

Der PHINEO-Vorstand Dr. Andreas Rickert lobte in Frankfurt den erfolgreichen Handlungsansatz und die „hohe Qualität" der Arbeit z.B. in Schulprojekten zur Gewaltprävention, Feriencamps zur Integration von Flüchtlingen oder in der interkulturellen STREETLIGA.

Unterstützt wurde die Untersuchung vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Dabei ging es um die Fragen, unter welchen Bedingungen sich positive soziale Effekte des Sports zeigen und was erfolgreiche soziale Sportprojekte auszeichnet. Ergebnis der Analyse: Sport wirkt nicht automatisch sozialförderlich – die Angebote müssen entsprechend konzipiert und ausgestaltet werden. "Genau hier", so Dr. Rickert, liegt eine der großen Stärken von IcanDo".

Wer von Ihnen möchte, kann aktiv mit nur einem "Klick" den Verein unterstützen, denn IcanDo hat die Chance auf den Publikumspreis. Das öffentliche Online-Voting läuft bis zum 12. Oktober 2015. Zur öffentlichen Online-Abstimmung zum Publikumspreis in Höhe von 3 x 6.000 € geht es hier: www.sport-wirkt.de.

Dort findet sich auch eine Kurzbeschreibung des Projektes mit weiteren Informationen und Ergebnissen der PHINEO-Analyse.

Unter www.phineo.org steht der vollständige Analysebericht – der PHINEO-Themenreport „Mit Sport mehr bewegen!“  – zum Download zur Verfügung.

18.09.2015

„Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.“ - Kooperationsprojekt des LSB Niedersachsen

Das Projekt des Vereins für krebskranke Kinder begleitet Kinder mit Krebserkrankungen während und nach der Therapie in der Medizinischen Hochschule Hannover mit sportlichen Aktivitäten und Training. Initiiert von Prof. Dr. Christian Kratz (Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie) und Prof. Dr. Uwe Tegtbur (Direktor des Instituts für Sportmedizin) im Jahr 2012 und unterstützt durch den Verein ist seitdem der Sportwissenschaftler Torge-Christian Wittke täglich im Einsatz, um junge Patientinnen und Patienten in Schwung zu bringen. Er besucht sie auf ihren Stationen (64 a und 62)  und überlegt gemeinsam mit den Kindern, welche sportlichen Aktivitäten in der augenblicklichen Situation geeignet sind und den Kindern Spaß machen. Mal ist es einfach ein kleiner Spaziergang oder Kraft- und Gleichgewichtsübungen, mal wird geboxt oder mit dem Ball gespielt. Wenn der Gesundheitszustand es zulässt, nimmt der Sportwissenschaftler die Kinder auch mit in die Trainingsräume des Instituts für Sportmedizin, wo verschiedene Trainingsgeräte zur Verfügung stehen. Beliebt bei den Kindern und Jugendlichen sind vor allem Ruderergometer, Laufband, Fahrrad oder Handdrehkurbel.

Ab September 2015 wird es einen eigenen Bereich für das Training mit stationären Patienten der Kinderklinik geben, in welchem Kinder während der Krebserkrankung, aber auch Kinder mit Mukoviszidose, sowie vor und nach Lungentransplantation, unter Anleitung in „geschützter Umgebung“ trainieren können.

Durch das regelmäßige Training während des Krankenhausaufenthaltes sollen die Kinder deutlich schneller in den normalen Alltag zurückkehren können. Die Bewegungsangebote leisten einen entscheidenden Beitrag zur Wiedererlangung der körperlichen Fitness, vor allem jedoch auch zu einer positiven Lebenseinstellung der Kinder.

Nach Beendigung der Therapie können die Kinder weiterhin ambulant im Institut für Sportmedizin trainieren um durch gezielte Bewegungsprogramme wieder zu „alter Stärke“ zurückkehren. Langfristiges Ziel ist es jedoch, die ehemaligen PatientInnen wieder einfach zu Kindern werden zu lassen, welche mit Gleichaltrigen Sport treiben – ohne die alleinige Fokussierung auf die vorangegangene Krankheit. Da die Kinder und Jugendlichen mit der Krebserkrankung abschließen möchten, ist eine Rückkehr in den Alltag dringend notwendig. Der tägliche Schulbesuch (inklusive Teilnahme am Sportunterricht) und der Sport mit Freunden im Verein sind wichtige Ziele in der Wiedererlangung sozialer Teilhabe.

Der Stadtportbund Hannover wird dieses Projekt ab September 2015 unterstützen, indem er bei der Suche nach einem passenden Verein helfen soll und zukünftig die Vermittlung an andere Stadt-, Kreis-, und Regionssportbünde übernehmen soll, wenn die Kinder nicht aus der Region Hannover kommen. Er soll sich somit zu einer wichtigen Schnittstelle zur Rückkehr in den sportlichen Alltag werden, indem er sowohl die Familien bei der Vereinssuche, als auch die Vereine bei Rückfragen zum Krankheitsbild unterstützt. Die meisten Kinder können nach der Therapie wieder uneingeschränkt an allen Sportangeboten teilnehmen. Bei Unsicherheiten und Fragen seitens der Übungsleitenden oder Vereine hilft das Team rund um Prof. Dr. Kratz gerne weiter!

Dieses Projekt läuft bereits sehr erfolgreich und verdeutlicht die positiven Aspekte von Bewegung auch bei schweren Erkrankungen.

In Deutschland erkrankt eines von 470 Kindern innerhalb der ersten 15 Lebensjahre an Krebs. Es gibt in Deutschland insgesamt 58 kinderonkologische Zentren. Die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover ist eines dieser Zentren und Prof. Dr. med. Christian Kratz ihr ärztlicher Direktor. Da Herr Prof. Kratz und Herr Prof. Tegtbur begeisterte Ausdauersportler sind, initiierten sie 2012 mit der Unterstützung des „Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.“ dieses neue und innovative Sportprojekt.

Kontakt:
Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V.
Torge-Christian Wittke
Tel.: 0176 15325388
wittke.torge(at)mh-hannover.de