02.07.2015

Erneut Sporthalle für Flüchtlinge benötigt – Stadt wählt weitere Sporthallen vorsorglich als Notunterkünfte aus – Einvernehmen mit Stadtsportbund

Presseinformation der Stadt Hannover

Angesichts des Bedarfs von zusätzlichen Notunterkünften für Flüchtlinge hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Stadtsportbund weitere Sporthallen ausgewählt. Diese werden nach und nach für eine vorübergehende Aufnahme von Flüchtlingen eingerichtet.

Für die Sportaktivitäten sollen geeignete Alternativen in anderen Sporthallen gesucht werden. Kurzfristig wird bereits in dieser Woche die kleinere der beiden Sporthallen an der Grundschule Kestnerstraße ab diesen Donnerstag (2. Juli) für rund 40 Flüchtlinge vorbereitet, die kommenden Montag (6. Juli) in Hannover erwartet werden.

Wir haben sehr konstruktiv und einvernehmlich über die Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen gesprochen. Wir sind uns einig, dass der Großteil der städtischen Sporthallen dafür nicht geeignet ist“, stellen Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Präsidentin des Stadtsportbundes, Rita Girschikofsky, einvernehmlich fest.

„Mit der Festlegung auf einige Sporthallen als mögliche Notunterkünfte können wir etwas mehr Planungssicherheit für Schulen und Vereine gewährleisten. Die Stadt versucht zudem, für Schulsport und Vereinssport möglichst ausreichende Ersatzzeiten in anderen Hallen zu finden. Den Vereinen sollen keine zusätzlichen Mietkosten entstehen. Uns ist bewusst, dass mit jeder für den Sport geschlossenen Halle die Suche nach Ersatzzeiten schwieriger wird“, erläutern Schostok und Girschikofsky.

Kriterien für Sporthallenauswahl

Für die Auswahl einzelner Sporthallen als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft ist eine Reihe von Kriterien maßgebend.

·         Die Sporthalle muss über einen eigenen Zugang verfügen, der räumlich klar getrennt von einer angrenzenden Schule sein muss.

·         Die sanitären Anlagen müssen ebenfalls nur der Sporthalle zur Verfügung stehen.

·         Ersatzangebote in anderen Hallen für Schul- und Vereinssport müssen in vertretbarer Entfernung möglich sein.

Nach diesen Kriterien scheidet eine Vielzahl an städtischen Sporthallen als Notunterkunft für Flüchtlinge aus, wie Stadtverwaltung und Stadtsportbund einvernehmlich feststellen.

Sporthallen Kestnerstraße und Fröbelstraße als Notunterkunft vorgesehen

Neben der kurzfristigen Nutzung der Sporthalle Kestnerstraße sind darüber hinaus ebenfalls für Flüchtlinge vorgesehen die beiden Sporthallen in der Fröbelstraße, die von der Eichendorff-Grundschule und Vereinen genutzt wird. Schulleitungen, Vereine und Bezirksbürgermeister sind unterrichtet. Erste Ersatzplanungen sind bereits angelaufen. Bei der Suche nach Ersatzzeiten für die anderen geschlossenen Hallen werden auch Stadtteileinrichtungen und private Vereinssporthallen einbezogen. Zusätzliche Mietkosten für Vereine würden von der Stadt getragen.

Mangels ausreichender anderer Unterkünfte und weil geplante Modulgebäude erst ab Herbst zur Verfügung stehen, musste die Stadtverwaltung bereits mehrere Sporthallen zu Notunterkünften umwidmen: Zunächst am ehemaligen Schulzentrum in Ahlem, dann an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Büssingweg. Zuletzt waren in die Sporthallen Kastanienhof sowie an diesem Montag in der Halle Voltmerstraße Flüchtlinge eingezogen. Die Halle in Ahlem wird – wie bereits vor einigen Wochen von der Stadt zugesagt – nach den Sommerferien wieder für den Schul- und Vereinssport zu Verfügung stehen.

Eine leichte Entspannung erwartet die Stadtverwaltung bei der Unterbringung von Flüchtlingen durch die erst vorige Woche mit der Region Hannover vereinbarte Nutzung der Modulgebäude am Krankenhaus Siloah. Die rund 200 Plätze dort sollen in der zweiten Juli-Hälfte zur Verfügung stehen. Etwa zwei Monate später die ersten neuen Modulbauten für Flüchtlinge fertiggestellt sein.

Vorsorge bis Jahresende

Vorsorglich werden die Sporthallen an IGS Büssingweg, an der Grundschule Kastanienhof und in der Voltmerstraße auch über die Herbstferien hinaus zunächst bis Jahresende nicht für den Sport genutzt, sondern als Notunterkünfte für Flüchtlinge bereitgehalten. Damit soll vermieden werden, dass bei kurzfristigem Bedarf an Notunterkünften stets sehr kurzfristig eine Sporthalle freigemacht werden muss. Mitte Juli kommen Stadtverwaltung und Stadtsportbund wieder zusammen, um die Situation bei der Flüchtlingsunterbringung in Sporthallen erneut zu beraten.

Aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in Hannover untergebracht

In der Landeshauptstadt sind aktuell knapp 2.700 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften untergebracht, davon gut 1.000 in Wohnheimen, ebenfalls gut 1.000 in Notunterkünften wie dem ehemaligen Oststadtkrankenhaus oder Turnhallen, sowie gut 600 in Wohnungen und Wohnprojekten. In den kommenden Monaten werden weitere Flüchtlinge erwartet. Von der aktuellen geltenden Zuweisungsquote des Landes Niedersachsen für Hannover von Januar bis September 2015 mit 2.600 Flüchtlingen sind der Landeshauptstadt bislang rund die Hälfte zugeteilt worden.

Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

im Büro Oberbürgermeister

14.06.2015

„Aktiv durch die Region“ am 20.6.15

Gesunde Region Hannover - „Aktiv durch die Region“ am 20.6.15

Das Gesundheitsplenum für die Region Hannover organisiert am Samstag, 20.6.15, von 10 bis 15 Uhr mit der Veranstaltung „Aktiv durch die Region“ einen Aktionstag zum Thema Bewegung und Gesundheit im Haus der Region, Hildesheimer Str. 18.

Die Anmeldung finden Sie hier.

Das Gesundheitsplenum ist ein Zusammenschluss von Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Selbsthilfe- und Sportbereich  unter der Leitung des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Das Gremium hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen dabei zu unterstützen, aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun.

Auf dem Aktionstag werden zwei Fachvorträge gehalten, die aufzeigen, was eine bewegungsfreundliche Kommune ausmacht und wie der innere Schweinehund überwunden werden kann, um in Bewegung zu kommen. Anschließend haben die Besucherinnen und Besucher auf 5 Themeninseln die Möglichkeit, sich zu folgenden Themen zu informieren: Bewegungsangebote in der Region, Bewegungsnetzwerk 50+ in Wunstorf, regionale Naherholung, und Finanzierungsmöglichkeiten von Bewegungsangeboten.

Parallel präsentieren engagierte Einrichtungen und Vereine auf dem Außengelände des Regionshauses ihre Angebote zum Mitmachen beim Markt der Möglichkeiten. So kann beispielsweise eine Kletterwand erklommen, ein Pedelec und ein Paddelergometer  ausprobiert oder auf einer Slackline balanciert werden.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung sind dem in der Anlage beigefügten Flyer zu entnehmen, dem auch eine Anmeldung anhängig ist. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Tage begrüßen dürfen.

13.06.2015

Hannover in Bewegung - meine Sportstadt 2030

Thementag Sport

Samstag, 6. Juni 2015      10:00 – 16:30 Uhr

Am Samstag, den 6. Juni ging es beim Thementag Sport der Stadt in Kooperation mit dem Stadtsportbund im und vor dem Neuen Rathaus um die sportliche Zukunft Hannovers. Bürger konnten in verschiedenen Themenforen ihre Ideen, Bedürfnisse und Wünsche einbringen und so einen Beitrag zum nachhaltigen Sportentwicklungsprozess leisten. Auf dem Trammplatz zeigten hannoversche Sportvereine an Infoständen und Mitmachstationen, was der Sport schon heute zu bieten hat. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde zwar der angestrebte Weltmeistertitel im Bockspringen verfehlt, für den deutschen Rekord reichte es aber allemal.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok in der Rathaushalle stimmte Prof. Dr. Robin Kähler mit seinem Impulsreferat „Sportentwicklung in Hannover – eine Zukunftsreise“ die Teilnehmer auf das Thema ein, bevor es in fünf Foren mit Diskussionen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen in Bezug auf den Sport weiterging.

Forum 1: Ganz Hannover ist ein Sport(T)raum

Heinz Tibbe und Saskia Riefe nahmen mit ihren Diskussionspartnern den Stadtplan von Hannover systematisch unter die Lupe und untersuchten für einzelne Stadtteile vorhandene und fehlende Sport- und Bewegungsräume. Die Wohnortnähe der Sporträume – seien es Schwimmbäder, Sporthallen, Trendsportanlagen oder Freiflächen im Grünen -  wurde von den Teilnehmern als erstrebenswerte Voraussetzung genannt. Die Frage, weshalb Schulhöfe und –räume außerhalb der Nutzungszeiten der Schule nicht für Sport und Bewegung geöffnete würden, beschäftigte die Teilnehmer. Generell wurde der Wunsch nach mehr Bewegungsmöglichkeiten für alle Generationen im öffentlichen Raum geäußert.

Forum 2: Junge Ideen für unsere Sportstadt – Jugend- & Sportkulturen im Wandel

In dem von Dirk Schröder und Kai Sieben moderierten Forum wurde herausgearbeitet, dass Jugendliche auch frei von Zwängen und festen Plänen zeitlich flexibel Sport und Bewegung als Mischform von Freizeit und Sport erleben wollen. Ohne Wettkampfgedanken mit Freunden an die eigene Leistungsgrenze zu kommen, selbst neue Ideen zu entwickeln und eigenverantwortlich umzusetzen, scheine der jüngeren Generation am Herzen zu liegen. Freiflächen in der Stadt könnten dabei als Sport- und Bewegungsräume alternativ zu Sporthallen oder Sportplätzen genutzt werden.

Forum 3: Das Alter hat Zukunft – auch im Sport „Fröhlich und bewegt älter werden“

Mit der Leitfrage „Was braucht es in Hannover, damit mehr älter Menschen in Bewegung kommen bzw. bleiben?“ versuchten Anika Brehme und Seher Sahin die Bedürfnisse dieser Zielgruppe herauszuarbeiten. Gerade auch für Bewegungseingeschränkte sei eine Teilnahme an quartiersnahen Angeboten zur Förderung von körperlicher und geistiger Beweglichkeit wünschenswert. Vorgeschlagen wurde eine für jeden zugängliche Plattform, auf der alle Angebote einsehbar wären. Auch ein Kataster zu nutzender Räume könnte hilfreich sein. Ein Teilnehmer stellte die Frage, ob es nicht auch für Ältere einen Hannover-Aktiv-Pass geben könnte.

Forum 4: Was Familien bewegt…

In dem von Herman Grams und Bärbel Kuhlmey geleiteten Forum war das vorrangige Ergebnis, dass es für die Entwicklung von auf Familien zugeschnittenen Angeboten wichtig sei, deren Sichtweise einzunehmen. Familien seien an Bewegungs- und Sportangeboten interessiert, die ein gemeinsames Trainieren ermöglichten. Wettkampf und Geräte spielten eine untergeordnete Rolle.

Forum 5: Leistung im Sport: Ein Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken

Das von Manfred Kehm und Olaf Zajonc bearbeitete Thema enthielt viel Potential für Diskussionen. „Wenn Hannover „Gold“ will“, so ein Teilnehmer, „muss auch ein entsprechendes Konzept her!“ Andere sahen den vielfach von den Medien bestimmten Leistungssport eher als bundesweite Aufgabe. Über die Wichtigkeit des Leistungssports und seiner sekundären Werte als Vorbild, herrschte weitgehende Einigkeit.

Forum 6: Eine Reise mit Kindern ins Jahr 2030

Die Zukunftswerkstätten, in denen Kinder ihre Vorstellungen und Ideen ganz praktisch mit verschiedenen Materialien modellierten, bastelten und zeichneten, gaben anschaulich wieder, wovon Kind so träumt. Da waren Kletterbäume, Schulhöfe, die zu bewegten Pausen einladen, Schwimmbäder mit tollen Wasserrutschen, Wiesen und Schneeflocken… weil so ein richtiger Winter, in dem man nach Herzenslust im Schnee herumtollen und rodeln kann, ist doch einfach großartig.

Die ausführlichen Ergebnisse der Veranstaltung werden in Kürze auch auf unserer Internetseite unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Lesen den Flyer und das Rahmenprogramm.

01.06.2015

Sportvereine bieten Jugendlichen eine "Perspektive Sport": am 27.06.2015 auf dem Opernplatz

 

Perspektive Sport 27.06.2015

Dein Tag. Deine Perspektive. Deine Chance.                                                

Freut euch auf einen abwechslungsreichen Sporttag mitten in der Stadt. Zahlreiche Mitmachaktionen und kleine Turniere warten auf euch. Ab 13. Uhr geht es los, bis in den Abend hinein: mit Musik, alkoholfreien Cocktails, buntem Bühnenprogramm und eine attraktiven Tombola.

15.05.2015

Entdeckertag der Region am 13. September: Wer möchte mit seiner Gruppe auf der Sportbühne dabei sein?

 

Alle, die schon einmal das große Entdeckerfest in der Innenstadt besucht oder als Aktive auf der Bühne gestanden oder einen Vereinsstand betreut haben, sind sich darin einig, dass diese Veranstaltung ein großartiges Schaufenster für den Sport ist.

Vielleicht habt Ihr/Sie auch Lust, in diesem Jahr mitzuwirken? Beispielsweise mit einem Auftritt auf der Sportbühne!

Welche Gruppe freut sich nicht, endlich auf einer Bühne das mühsam Einstudierte einem begeisterten Publikum vorzuführen?

Dann meldet Euch/melden Sie sich noch bis zum 27. Mai mit einem Showprogramm an.

Wer sich schon angemeldet hat, hat vielleicht Lust, noch andere fürs Mitmachen zu begeistern.