27.10.2015

Zum 01.10.2015 ist beim VfL Ein­tracht Han­no­ver das Pro­jekt der “Koor­di­nie­rungs­stelle Sport und Geflüch­tete in Han­no­ver” gestartet

Der­zeit leben in Han­no­ver rund 3.600 geflüch­tete Men­schen (Stand: 8. Okto­ber 2015). Die Stadt Han­no­ver geht davon aus, dass bis Ende Januar 2016 wei­tere 3.500 Schutz­su­chende ankom­men werden.

Neben den posi­ti­ven Eigen­schaf­ten des Sport­trei­bens an sich, bie­tet die Teil­nahme am orga­ni­sier­ten Sport die Mög­lich­keit, am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­ha­ben und soziale Kon­takte zu knüp­fen. Ziel der han­no­ver­schen Sport­ver­eine sollte es also sein, auch und gerade geflüch­te­ten Men­schen die Teil­nahme am Sport­trei­ben und dar­über die Teil­habe an der hie­si­gen Gesell­schaft zu erleichtern.

Der VfL Ein­tracht Han­no­ver möchte dabei sei­nen Bei­trag leis­ten. Den ankom­men­den Men­schen in Han­no­ver soll das Sport­trei­ben ermög­licht und Ihnen über den orga­ni­sier­ten Sport der Zugang zum öffent­li­chen Leben erleich­tert werden.

Dafür über­nimmt der VfL Ein­tracht, stell­ver­tre­tend für den Stadt­sport­bund Han­no­ver, die Koor­di­nie­rung von Sport­an­ge­bo­ten für Geflüch­tete in Han­no­ver. Der Ver­ein dient als Netz­werk­part­ner für den Stadt­sport­bund und die Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver. Dar­über hin­aus sind alle han­no­ver­schen Sport­ver­eine ein­ge­la­den, sich mit Fra­gen und Anre­gun­gen zu die­sem Thema an die Koor­di­nie­rungs­stelle zu wenden.

Das Ziel des Pro­jek­tes, Geflüch­te­ten den Zugang zum orga­ni­sier­ten Sport in Han­no­ver zu erleich­tern, kann durch Initia­ti­ven und Sport­an­ge­bote erfol­gen, die vor allem für Geflüch­tete ent­wor­fen wer­den und sich an ihren Bedürf­nis­sen ori­en­tie­ren. Pri­mä­res Ziel ist es jedoch Wege zu eröff­nen, geflüch­tete Men­schen in die beste­hen­den Ver­ein­s­an­ge­bote einzubeziehen.

Der Auf­bau und die Pflege eines Netz­wer­kes,  wel­ches die Kom­mu­ni­ka­tion und den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch aller Betei­lig­ten, seien es Ver­eine, Sozi­al­ar­bei­te­rIn­nen oder Geflüch­tete, erleich­tert, wird dabei als wich­tige Auf­gabe der Koor­di­nie­rungs­stelle gesehen.

Das Projekt ist das erste in dieser Form in Niedersachsen und ist zunächst für zwei Jahre angelegt.

Kontakt und Information
Carolin Selig
Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover
VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V.
Hoppenstedtstr. 8 30173 Hannover
Tel. 0511/ 70 31 41 oder 88 74 98
Mail: selig@vfl-eintracht-hannover.de
www.vfl-eintracht-hannover.de

23.10.2015

Fit for sports - fun for you

JSN kooperiert mit dem Pro Beruf-Bildungsladen im Sahlkamp

"Let's get ready to rumble!"

JSN NORD-OST 3 Tage lang beschäftigten sich 8 Jugendliche in den Herbstferien mit ganz unterschiedlichen Facetten des Sports: Trendsport, Sport & Gesundheit, Fitnessstudio & Sportverein, Berufe im Sport etc. Eingeladen zu der Veranstaltung unter dem Motto "Fit for sports - fun for you" hatte das JSN in Kooperation mit dem Pro Beruf-Bildungsladen im Sahlkamp (ausführlicher Artikel unter Projektstandorte).

20.10.2015

gemeinsam aktiv-Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen im Sportverein

Frau Prof. Dr. Dörte Detert (Hochschule Hannover und stellvertretende Vizepräsidentin des Niedersächsischen Turnerbundes) nahm zum Thema Stellung und sprach von unscharfen Situationen, über die in der Gesellschaft offen gesprochen werden sollte. Sie erläuterte, dass ein Sportverein ein Ausschnitt der Gesellschaft ist und somit keine Schutzzone darstellt. Deshalb muss auch hier für dieses Thema sensibilisiert und angeregt werden, offen damit umzugehen.

Es folgten kurze Vorträge zu folgenden thematischen Schwerpunkten von unseren Tandempartnern Violetta und dem Kinderschutz-Zentrum Hannover. Die Referentinnen gaben zu ihren Themen Beispiele, mit denen sich die Teilnehmer kurz auseinandersetzen sollten. Hierbei wurde klar, dass jeder Mensch unterschiedliche Grenzen und Empfindungen zu den dargestellten Situationen hat.

  • Was ist Missbrauch? (Ursula Mathyl, Fachberatungsstelle Violetta e. V.)
  • Wie entstehen Grenzverletzungen und Übergriffe an Mädchen und Jungen? (Ulrike Minar, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Heilprakterin für Psychotherapie)
  • Weshalb erfahren wir so wenig über Übergriffe an Kindern und Jugendlichen? (Helga Willmann, Beratung Kinderschutz-Zentrum Hannover)
  • Wie können wir gemeinsam aktiv werden? (Thekla Lorenz, Sportjugend Niedersachsen)

Thekla Lorenz stellte das Tandemkonzept, Fachberatungsstellen plus Sportbünde vor, um hier den Vereinen eine Möglichkeit zu geben, sich mit diesem prekären Thema auseinanderzusetzen, sich Ihrer Verantwortung bewusst zu werden und individuelle  Maßnahmen zu erarbeiten z. B. Verhaltensrichtlinien im Verein.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden an zwei verschiedenen Tischen zu unterschiedlichen Fragen mit Unterstützung durch das anwesende Fachpersonal. Die Diskussion am ersten Tisch handelte davon, wie man den Opfern die Findung von entsprechenden Ansprechpartnern erleichtern kann, um somit einen Missbrauch aufzudecken. Die Teilnehmer am zweiten Tisch setzten sich mit der Frage auseinander, wie man einen eventuellen Missbrauch erkennt und dementsprechend mit solchen Fällen umgeht. In beiden Fällen wurde empfohlen, stets einen Ansprechpartner der genannten Institutionen zu beteiligen. Die Teilnehmer empfanden die Veranstaltung als hilfreich und wollen das Thema mit in ihre Vorstandsarbeit integrieren.

Ausblick:

Aufgrund der überaus positiven Resonanz und Wichtigkeit des Themas wird die Sportregion weitere Veranstaltungen hierzu zukünftig anbieten. Dies sollte auch eine Anregung an sämtliche Vereine sein. Je mehr Vereine sich mit dem Thema auseinandersetzen, desto geringer werden die Plattformen für derartige Übergriffe.

Diese Tandemveranstaltung wurde organisiert und durchgeführt von der Sportregion Hannover, der Violetta Beratungsstelle und dem Deutschen Kinderschutzbund.

Kontakt:

RSB Hannover
Maschstraße 20
30169 Hannover
E-Mail: info(at)rsbhannover.de
Fax: (0511) 800 797 881

SSB Hannover
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
E-Mail: info(at)SSB-Hannover.de
Fax: (0511) 1268-5315

Violetta - Fachberatungsstelle
Seelhorststraße 11
30175 Hannover
E-Mail: info(at)violetta-hannover.de

Kinderschutz-Zentrum Hannover
Escherstraße 23
30159 Hannover
E-Mail: info(at)ksz-hannover.de

Der Tandem-Flyer zum Downloaden.

Hinweis: Die Durchführung wird durch die Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen realisiert.

20.10.2015

Nichtmitgliederversicherung für Asylbewerber und Flüchtlinge verlängert!

 

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen hat 2014 mit der ARAG-Sportversicherung eine Nichtmitgliederversicherung für Asylbewerber und Flüchtlinge abgeschlossen. Diese gilt zunächst weiter bis zum 22. November 2016. Flüchtlinge und Asylbewerber, die sich sportlich betätigen, haben Versicherungsschutz, auch wenn sie keine Vereinsmitglieder sind. Er gilt für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Versicherungsschutz besteht in vollem Umfang der Unfall-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung des aktuellen Sportversicherungsvertrages u.a. bei der aktiven Sportausübung im Verein oder der Teilnahme an geselligen Veranstaltungen. Der Versicherungsschutz besteht auch bei der Ausführung von gemeinnützigen Arbeiten und als Helfer bei Veranstaltungen in Sportvereinen und weiteren Organisationen des LSB.

Information

LSB Niedersachsen
Sabine Tönnies
Tel.: 0511 1268-140
stoennies(at)lsb-niedersachsen.de

16.10.2015

Wie kann Führung im Verein gelingen?

Gemeinsam mit dem Vereinsberater Thomas Lellmann haben sich die Teilnehmer zu aktuelle Führungsthemen in ihren Vereinen ausgetauscht.

Die Sportregion Hannover (RSB und SSB Hannover) hat am 15.10. zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Führungswerkstatt für Vorstandsteams durchgeführt. Aufgrund der hohen Nachfrage – allein zu dieser Werkstatt hatten sich mehr als 20 Vereine angemeldet - wird es noch zwei weitere Termine im November geben.

Sechs Vorstandsteams aus der Sportregion Hannover mit Vereinen aus der Stadt Hannover, Barsinghausen, Neustadt und Sehnde trafen sich am 15. Oktober in der Akademie des Sports in Hannover, um dieses Thema genauer zu bearbeiten. Neben einem Impulsvortrag zu aktuellen Themen aus der Vereinsführungsarbeit durch den erfahrenen Vereinsberater Thomas Lellmann blieb genug Zeit, um einige Praxisfälle aus den anwesenden Vereinen genauer zu beleuchten. Gabriele Biermann, Vorsitzende des RSC Barsinghausen resümierte die Veranstaltung stellvertretend auch für die anderen Teilnehmer so: „Es hat mich zum Nachdenken über mein eigenes Handeln angeregt, ich hinterfrage meine Denkmuster und Handlungsweise noch einmal ganz anders.“

Anika Brehme als zuständige Sportreferentin für Vereins- und Organisationsentwicklung in der Sportregion ist begeistert: „Wir haben vermutet, dass das Thema Führung für viele Vorstände interessant ist und freuen uns über die hohe Resonanz. Gerne sind wir bereit, die Vereinsvorstände auch über diese Werkstatt hinaus individuell zu begleiten, damit Sie die Herausforderung, ihre Mitarbeitenden im Verein effektiv und wirkungsvoll einzusetzen, auch weiterhin gut meistern.“

Mehr zum Thema unter:

www.rsbhannover.de/de/rsb/lehrgaenge/fuehrungswerkstatt-2015

Bei Interesse an der Teilnahme einer weiteren Führungswerkstatt oder an der Begleitung eines Entwicklungsprozesses im Verein kontaktieren Vereinsvorstände die zuständige Sportreferentin für Vereinsentwicklung in der SportRegion: Anika Brehme, E-Mail: a.brehme(at)ssb-hannover.de.

Hinweis:Die Durchführung wurde durch die Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen realisiert.