06.03.2019

8. Freiwilligenbörse Hannover

Engagement im Sport erfolgreich vorgestellt

Foto: Helge Krückeberg

Das Konzept der Stadt, die achte gemeinsam mit dem Netzwerk Bürgermitwirkung veranstaltete Freiwilligenbörse am Samstag, den 2. März 2019 statt in Herrenhausen im Raschplatz Pavillon zu veranstalten, ging sehr gut auf:  Rund 5.000 Besucher kamen und interessierten sich für die vielfältigen Engagementangebote von 80 gemeinnützigen Organisationen aus den Bereichen Soziales, Gesundheit & Selbsthilfe; Umwelt & Entwicklung; Kultur & Bildung sowie Sport & Vereinswesen.

Auch das Rahmenprogramm stimmte. Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok, gab es einen Poetry Slam-Vortrag von Ninia LaGrande und die SaxophoNixen animierten das Publikum mit Musik. Über einige interaktive Spiele kamen die Besucher mit den Organisationen sehr gut in den Austausch.

Als Mitglied des Netzwerkes Bürgermitwirkung nahm erstmals auch der Stadtsportbund gemeinsam mit sieben Sportvereinen an der Freiwilligenbörse teil, um einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements im Sportverein zu zeigen. „Viele der Besucher, mit denen wir ins Gespräch kamen, hatten gar keine Vorstellung, wie unterschiedlich die Aufgaben in einem Sportverein sein können, für die Unterstützung gebraucht wird“, erläutert Levke Hölzer, Leiterin des Kompetenzzentrums Ehrenamt beim SSB. „Die meisten haben nur die Tätigkeiten der Übungsleiter und des Vorstandes vor Augen.“

Das Feedback der Sportvereine auf die Veranstaltung war überaus positiv. „Wir haben teils wirklich intensive Gespräche geführt. Einige Interessierte zeigten ein ernsthaftes Interesse, an einer Tätigkeit in unserem Verein“, so Norbert Engelhardt von Hannover United. Die Handicap Kickers waren sich einig, dass ihre Erwartungen an die Freiwilligenbörse sogar übertroffen wurden und sind sich sicher, dass die geknüpften Kontakten dem Verein tatsächlich neue Freiwillige bringen werden. Als gewinnbringend wurde auch der Austausch zwischen den Vereinen vor Ort empfunden.

Eine gelungene Veranstaltung für das Ehrenamt im Sport und ein guter Schritt, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für eine freiwillige Arbeit im Verein zu erweitern.

20.02.2019

Freiwilligenbörse Hannover am 2. März im Pavillon

Stadtsportbund und Sportvereine präsentieren sich in einer eigenen Sport-Area

Am 2. März 2019 findet im Pavillon Hannover die 8. Freiwilligenbörse Hannover statt.

Dort stellen sich viele Organisationen und Vereine vor, um über ihr Angebot und die Engagementmöglichkeiten zu berichten und Freiwillige zu finden.In den vier Areas (Soziales, Gesundheit & Selbsthilfe; Umwelt & Entwicklung; Kultur & Bildung sowie Sport & Vereinswesen) können sich Vereine vorstellen. Der Stadtsportbund Hannover wird gemeinsam mit dem Fachbereich Sport von der Stadt Hannover die Sport-Area organisieren.

In der Sport-Area möchten wir den Sport mit all seinen Engagementfeldern vom Platzwart über Betreuung von Ferienmaßnahmen bis hin zu gesellschaftlichen Projekten vorstellen.

Sind auch Sie auf der Suche nach Engagierten?

Dann nutzen Sie die Gelegenheit!

Wenn Sie den Steckbrief bis zum 22. Februar an l.hoelzer@ssb-hannover.de zurücksenden, hängen wir diesen gerne auf der Freiwilligenbörse aus und vielleicht haben Sie ja Glück und ein Besucher der Börse entscheidet sich für ein Engagement in Ihrem Verein.

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20.02.2019

Strategisches Freiwilligenmanagement im Sportverein

Nächstes Seminar für Vorstandsteams am 25.03.2019

In der Veranstaltung „Strategisches  Freiwilligenmanagement für Vorstandsteams“ können Sie die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement  in ihrem Verein genauer beleuchten.

Sie erfahren mehr über den Wandel im Ehrenamt, Erfolgsfaktoren für viele Engagierte und gute Praxis aus den Vereinen.
Die Veranstaltung findet am 25.03.2019 von 17:30 bis 21:00 Uhr in der Akademie des Sports statt und richtet sich an Vorstandteams (2 – 4 Personen / Verein).
 

 

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18.02.2019

Ball des Sports 2019

3.500 Gäste feiern mit Milli Vanilli die Sportler des Jahres 2019

Auf dem 15. Ball des Sports im Hannover Congress Centrum stand am 15. Februar tradtionell die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres im Mittelpunkt. Zum 5. Mal fiel die Wahl bei den Herren auf den Biathleten Arnd Peiffer. Bei den Damen setzte sich Springreiterin Laura Klaphake klardurch. Großen Applaus ernteten die Ruderinnen Marie-Cathérine Arnold vom Hannoverschen Ruderclub und Carlotta Nwajida vom Deutschen Ruderclub als Titelträgerinnen der Mannschaft des Jahres. Fast ein Drittel der abgegebenen Stimmen konnte das Ruder-Duo für sich gewinnen.

Nach der Sportlerehrung heizte Milli Vanilli als Topact dem Publikum ordentlich ein und eröffneten mit ihrem Auftritt den Tanz im Kuppelsaal. Weitere Highlights waren die Disco im Bonatz-Saal und die Band MUNIQUE im Leibniz-Saal.

15.02.2019

Kunststoffrasenprogramm

SSB-Stellungnahme zu den Reaktionen auf die von der Stadt ausgesprochenen ersten Bewilligungen

Die Entscheidung des Sportausschusses, welche Vereine in einer ersten Runde bei der Vergabe der Kunstrasenplätze berücksichtigt werden, hat eine große Diskussion ausgelöst. Der Stadtsportbund hat Verständnis für die ausgedrückte Enttäuschung in einigen Vereinen über die Nichtberücksichtigung.

Grundlage für die Entscheidung des Rates, Kunstrasenplätze auf den Sportanlagen zu errichten, war die Erkenntnis, dass insbesondere im Winterhalbjahr die Kapazitäten der Sportplätze auf vielen Anlagen nicht ausreichend sind. Der Stadtsportbund ist daher der Stadt Hannover dankbar, diese Situation durch den Bau von Kunstrasenplätzen zu entschärfen.

Verwaltung und Stadtsportbund haben gemeinschaftlich aus den von der Politik durch einen verbindlichen Ratsbeschluss vorgegebenen Kriterien ein Bewertungssystem entwickelt, welches den Parteien, insbesondere SPD und Bündnis 90/Die Grünen, bekannt ist, im Sportausschuss diskutiert wurde und bislang zu keinerlei Kritik geführt hat. Auch der Ausschluss von Vereinen in Hochwassergebieten wurde von der Politik in dem erwähnten Ratsbeschluss mitgetragen. Umso erstaunlicher ist jetzt festzustellen, dass auf einmal der erzielte Konsens nach der Kritik aus Sportvereinen nicht mehr gilt. Die Kritik vom sportpolitischen Sprecher der SPD, Angelo Alter, der Stadtsportbund hätte keine Einwände geäußert greift ins Leere, da der Stadtportbund zu dem entwickelten Bewertungssystem steht.

Die Kritik des sportpolitischen Sprechers der Grünen, Mark Bindert, dass Kooperationen mit Nichtvereinen zu einer Herabstufung führen, entbehrt jeglicher Basis. Solche Kooperationen werden auch vom Stadtsportbund gewünscht. Auch die Behauptung Binderts, der SSB hätte seine Interessen durchgesetzt ist falsch. Verwaltung und Stadtsportbund waren sich von Anfang an einig, Kooperationen mit anderen Vereinen doppelt zu bewerten. Angesichts der Tatsache, dass das Kunstrasenprogramm aus der Not der Sportvereine, im Winter ausreichend Trainingszeiten bereitstellen zu können, entwickelt wurde, ist es sachgerecht die Kooperation mit anderen Sportvereinen stärker zu berücksichtigen, da hiervon auch diese Sportvereine profitieren und auch deren Trainingssituation verbessert wird.