23.10.2018

43. Ordentlicher Stadtsporttag am 22.10.2018

Bewährtes Präsidiumsteam mit Rita Girschikofsky an der Spitze erhält mit Hans Michael Rabe neuen Vizepräsidenten

Das neue SSB-Präsidium (v. li.): M. Volck, R. Jägersberg, R. Girschikofsky, H. M. Rabe, E. Martin, Dr. S. Rieso, R. Krumlin, M. Konerding

Auf der Versammlung der 370 Mitgliedsvereine und 21 Fachverbände des Stadtsportbundes Hannover am 22. Oktober 2018 wurde das bisherige Präsidium unter Führung von Rita Girschikofsky mit einem Neuzugang für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Der seit 2004 amtierende Vizepräsident Wolf Dietmar Kohlstedt kandidierte nicht erneut. An seine Stelle tritt nun der neue Vizepräsident Hans Michael Rabe, der sich mit 141 zu 103 Stimmen gegen Manfred Duttke durchsetzte. Hans Michael Rabe freut sich darauf, seine Erfahrung aus der Vereins- und Verbandsarbeit in den Stadtsportbund einbringen zu können. Neben der Wahl des Präsidiums wurde auch über die Zusammensetzung des neuen Hauptausschusses - bestehend aus jeweils zehn Vertretern der Vereine und der Fachverbände - abgestimmt. Die Delegierten entschieden sich hier jeweils geschlossen für die im Vorfeld vom Hauptausschuss vorgeschlagenen Personen.

Neben den etwa 100 Delegierten der Vereine und Verbände kamen auch Vertreter aus Politik und Verwaltung in den Toto-Lotto-Saal in der Akademie des Sports des Landessportbundes Niedersachsen (LSB). Als Ehrengäste wurden begrüßt: Oberbürgermeister Stefan Schostok, Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf, die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz, die LSB-Vizepräsidentin Dr. Hedda Sander, die Leiterin des Fachbereichs Sport Heike Rudolph und aus dem Sportausschuss Angelo Alter (SPD), Thomas Klapproth (CDU), Arne Borstelmann (CDU) und Mark Bindert (Die Grünen) sowie vom Regionssportbund Hannover der Vorsitzende Ulf Meldau und seine Stellvertreterin Dagmar Ernst.

Der Markt der Möglichkeiten bot vor Beginn der Sitzung gut eine Stunde lang den Vereinsvertretern die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen und Serviceleistungen des Stadtsportbundes zu informieren und untereinander auszutauschen.

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21.10.2018

„Willst Du eine gute Führungskraft sein,

so schau zuerst in dich selbst hinein“
(Friedemann Schulz von Thun)

Erste Auflage des Mentorings Frauen fit for Führung ist ein voller Erfolg.
6 intensive Monate erlebten die Teilnehmenden des 1. Mentoring-Programms Frauen fit for Führung der Sportregion Hannover. Als MentoInnen hatten sich vonseiten der Sportregion eigens die beiden Vorstandsmitglieder Dagmar Ernst (RSB) und Wolf Kohlstedt (SSB) zur Verfügung gestellt, um das Programm mit ihren Erfahrungen zu bereichern.

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20.10.2018

Kick-Off „Inklusion im Hochschulsport“

Das Netzwerk "Inklusiver Sport - miteinander im Verein" war dabei

Das Netzwerk vor Ort: Vertreten durch Special Olympics Niedersachsen, SportRegion Hannover, Mittendrin Hannover e.V. – Verein für Inklusion und der Landeshauptstadt Hannover

Am Samstag, den 20. Oktober 2018 hat das Kick-Off „Inklusion im Hochschulsport“ stattgefunden. Unterstützt bei der Etablierung des Themas Inklusion wurde das Zentrum für Hochschulsport unter anderem vom Netzwerk „Inklusiver Sport – miteinander im Verein“.

Wieder einmal zeigte sich, wie groß der Gesprächsbedarf ist und wie wichtig die kontinuierliche Beteiligung und Begleitung durch das Netzwerk und seine Mitglieder ist.

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17.10.2018

Hannover als Kulturhauptstadt Europas 2025

Welchen Beitrag leistet der Sport?

Die Mitglieder des Beirates, der die Bewerbung zur Kulturhauptstadt begleiten soll. Insgesamt 22 Arbeitsschwerpunkte wurden identifiziert und mit hannoverschen Persönlichkeiten besetzt.

SSB-Präsidentin Rita Girschikofsky arbeitet als Vertreterin des Sports im Beirat für die Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt Europas 2025 mit. Sie regte an, dass die Sportvereine sich mit Ihren Ideen im Sinne des Leitthemas in die Bewerbung einbringen.

Sport ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und leistet somit auch einen wesentlichen kulturellen Beitrag in dieser Stadt. „Unsere Vereine sind Experten darin, zu beurteilen welche Rolle der Sport im Hinblick auf Hannover als Kulturhauptstadt spielt“, so Rita Girschikofsky.

Aus diesem Grund möchten wir Sie um Beteiligung an der Beantwortung der Kernfragen bitten, die wir gemeinsam mit Interessierten in einem Workshop behandeln wollen.

Wenn Sie also die Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt 2025 durch Herausstellen der Besonderheiten im Sport zum Erfolg führen wollen, melden Sie sich bis zum 01.11.2018 unter info(at)ssb-hannover.de bei uns.

15.10.2018

Wird Hannover noch dem Ruf einer Sportstadt gerecht?

Fössebad erhält keine wettkampfgerechte Tribüne

Mit dem Neubau des Fössebades soll in Linden ein Sport- und Familienbad neu erstellt werden. Aber wird das Sportbad auch wettkampftauglich?

Stadtsportbund Hannover, die Fachverbände Schwimmen und Tauchen sowie die Schwimmvereine – allen voran Waspo Hannover-Linden – kritisieren die Pläne der Stadt, in dem Bad lediglich eine Tribüne für 250 Zuschauer bauen zu wollen. „Damit ist das Bad nicht mehr wettkampftauglich“, so Stadtsportbundpräsidentin Rita Girschikofsky.

Im Bäderkonzept wurde festgelegt, dass Hannover ein zweites Sportbad bekommen soll, gerade vor dem Hintergrund, dass das Stadionbad weiter saniert werden muss und nach der Fertigstellung des Fössebades dann für ca. zwei Jahre kein wettkampftaugliches Bad mehr in Hannover existieren würde. „Waspo Hannover müsste dann seine Wettkämpfe außerhalb von Hannover austragen, das kann ernsthaft kein Vertreter der Stadt wollen“, entsetzt sich Bernd Seidensticker als Vorsitzender des Vereins. Auch andere Schwimmwettkämpfe müssten sich dann andere Orte außerhalb Hannovers suchen. Und weiter: „Die Politik möchte anscheinend, dass Schwimmsportveranstaltungen nicht mehr in Hannover ausgetragen werden.“

Sebastian Knust als Vertreter des Hochschulsports betonte ebenfalls die Bedeutung des Bades für die Studierenden und für Veranstaltungen der Uni.

Noch in der Beschlussvorlage für den Rat (DS 1220/2017 N1) wurde ausgeführt, dass die Vereine „nicht auf das bislang einzige wettkampftaugliche Bad der Stadt verzichten können“, da nur das Stadionbad Wettkämpfen „auf nationalen und internationalem Niveau“ gerecht wird. In den Diskussionen der Stadt mit dem organisierten Sport, aber auch den Vertretern der der Parteien im Rat, bestand Einvernehmen, dass das Fössebad eine wettkampfgerecht Tribüne bekommen soll. Der Mindeststandard von 500 Plätzen war dann ein Kompromiss, nachdem sich der ursprüngliche Wunsch des Sports mit 1.000 Plätzen nicht durchsetzen ließ.

Auch für Veranstaltungen des Breitensports reichen 250 Tribünenplätze nicht aus, so die Vertreter der Vereine und Fachverbände. Mit Aktiven, Beteuern, Kampfrichtern und Zuschauern kommen schnell über 250 Personen zusammen.

„Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Stadt jetzt nur noch eine Tribüne mit einem Fassungsvermögen von 250 Plätzen plant“, so Rita Girschikofsky und weiter „Hannover verabschiedet sich immer weiter vom Spitzen- und Leistungssport, Sport hat anscheinend keine Lobby mehr bei Rat und Verwaltung der Stadt.“

Sie stellte auch klar, dass eine Tribüne nicht separat wie in der Stadionsporthalle gebaut werden soll, sondern in das Bad integriert werden soll und für alle Badgäste genutzt werden kann.

Die Verbände und Vereine fordern die Stadt und die im Rat vertretenen Parteien auf, beim Neubau des Fössebades mindestens eine Tribüne mit einer Kapazität von 500 Plätzen zu bauen, alles andere ist nicht akzeptabel.