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Kunststoffrasenprogramm

SSB-Stellungnahme zu den Reaktionen auf die von der Stadt ausgesprochenen ersten Bewilligungen

Die Entscheidung des Sportausschusses, welche Vereine in einer ersten Runde bei der Vergabe der Kunstrasenplätze berücksichtigt werden, hat eine große Diskussion ausgelöst. Der Stadtsportbund hat Verständnis für die ausgedrückte Enttäuschung in einigen Vereinen über die Nichtberücksichtigung.

Grundlage für die Entscheidung des Rates, Kunstrasenplätze auf den Sportanlagen zu errichten, war die Erkenntnis, dass insbesondere im Winterhalbjahr die Kapazitäten der Sportplätze auf vielen Anlagen nicht ausreichend sind. Der Stadtsportbund ist daher der Stadt Hannover dankbar, diese Situation durch den Bau von Kunstrasenplätzen zu entschärfen.

Verwaltung und Stadtsportbund haben gemeinschaftlich aus den von der Politik durch einen verbindlichen Ratsbeschluss vorgegebenen Kriterien ein Bewertungssystem entwickelt, welches den Parteien, insbesondere SPD und Bündnis 90/Die Grünen, bekannt ist, im Sportausschuss diskutiert wurde und bislang zu keinerlei Kritik geführt hat. Auch der Ausschluss von Vereinen in Hochwassergebieten wurde von der Politik in dem erwähnten Ratsbeschluss mitgetragen. Umso erstaunlicher ist jetzt festzustellen, dass auf einmal der erzielte Konsens nach der Kritik aus Sportvereinen nicht mehr gilt. Die Kritik vom sportpolitischen Sprecher der SPD, Angelo Alter, der Stadtsportbund hätte keine Einwände geäußert greift ins Leere, da der Stadtportbund zu dem entwickelten Bewertungssystem steht.

Die Kritik des sportpolitischen Sprechers der Grünen, Mark Bindert, dass Kooperationen mit Nichtvereinen zu einer Herabstufung führen, entbehrt jeglicher Basis. Solche Kooperationen werden auch vom Stadtsportbund gewünscht. Auch die Behauptung Binderts, der SSB hätte seine Interessen durchgesetzt ist falsch. Verwaltung und Stadtsportbund waren sich von Anfang an einig, Kooperationen mit anderen Vereinen doppelt zu bewerten. Angesichts der Tatsache, dass das Kunstrasenprogramm aus der Not der Sportvereine, im Winter ausreichend Trainingszeiten bereitstellen zu können, entwickelt wurde, ist es sachgerecht die Kooperation mit anderen Sportvereinen stärker zu berücksichtigen, da hiervon auch diese Sportvereine profitieren und auch deren Trainingssituation verbessert wird.

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